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Best Global Brands: Deutsche Automarken bärenstark


Automarken bleiben auch international das Aushängeschild Deutschlands: Im diesjährigen Interbrand Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt sind die gelisteten deutschen Automarken besonders stark. So verzeichneten Mercedes-Benz, BMW, Volkswagen, Audi und Porsche allesamt zweistellige Wertzuwächse.

Die Spitzengruppe der Top 10 des von Interbrand zum 12. Mal in Folge veröffentlichten Best Global Brands Reports wird in diesem Jahr von Coca-Cola, Apple und IBM angeführt. Während Coca-Cola mit einem Markenwert von 77,84 Milliarden US-Dollar weiterhin auf Platz eins rangiert, schaffte Apple mit einem Markenwert von 76,57 Milliarden US-Dollar den Sprung auf Platz zwei. Mit Facebook (Platz 69) schafft es außerdem erstmals ein Social Media Portal ins Ranking. Google (Platz 4) erfuhr über das vergangene Jahr hinweg eine Steigerung von 26% und überholt damit zum ersten Mal in der Historie der Best Global Brands den Rivalen Microsoft (Platz 5).

Trotz der nach wie vor unsicheren globalen Wirtschaftslage, konnten die diesjährigen 100 wertvollsten Marken im vergangenen Jahr ihre Position im Markt sichern und dabei erneut an Wert zulegen. "Indem der globale Wettbewerb immer weiter zunimmt und viele Wettbewerbsvorteile, wie Technologien gleichzeitig immer kurzlebiger werden, nimmt die Bedeutung der Marke für die Steigerung des Unternehmenswertes stetig zu", meint Jez Frampton, Global Chief Executive Officer von Interbrand.

Besonders stark in der diesjährigen Rangliste zeigen sich die deutschen Automobilmarken. "Alle fünf gelisteten deutschen Automobilmarken steigerten ausnahmslos ihren Markenwert. Sie haben sich in den letzten Jahren als sehr flexibel und reaktionsfähig auf die sich stark verändernde Marktsituation erwiesen", sagt sich Cassidy Morgan, CEO von Interbrand Central and Eastern Europe. Mercedes-Benz liegt mit 30,1 Milliarden Dollar auf Platz 11 und bleibt damit die wertvollste Marke Deutschlands. Der Münchner Autobauer BMW folgt dicht auf mit 29,05 Milliarden Dollar auf Rang 12. Volkswagen klettert auf Rang 39 und Audi verbessert sich um vier Plätze und sichert sich Rang 55. Auch Porsche (Platz 72) konnte seinen Markenwert steigern, um 12 Prozent. BMW und Volkswagen erzielten mit jeweils 18 Prozent außerdem den stärksten Wertzuwachs, den es in der deutschen Gruppe zu verzeichnen gab.

Doch neben der Automobilbranche, präsentieren sich auch die anderen gelisteten deutschen Marken sehr erfolgreich. Der Softwareproduzent SAP ist drittstärkste deutsche Marke und belegt mit einem Markenwert von 15,64 Milliarden US Dollar Rang 25. Allianz gelang eine deutliche Steigerung um 16 Prozent und landet mit einem Markenwert von 6,18 Milliarden US Dollar auf Rang 62. Weitere deutsche Marken in der Rangliste sind adidas auf Rang 60 und Siemens auf Rang 51.

Die Neuzugänge des Jahres 2012

Gleich sechs Marken schafften 2012 den Einstieg in die Top 100. Pampers, auf Platz 34, ist die meistverkaufte Windelmarke der USA und weltweit der Verkaufsschlager von Procter & Gamble. Mit einem Markenwert von 11,3 Milliarden US Dollar ist Pampers der höchste Neueinsteiger 2012. Durch den Facebook Börsengang war es Interbrand erstmals möglich die Finanzdaten des Social Media-Giganten zu bewerten. Trotz des holprigen Starts und der anhaltenden Unklarheit über Facebooks Geschäftsmodel, wächst die Bedeutung und der Wert der Marke Facebook immens und so schafft es das Portal auf Platz 69 ins Ranking. Ebenfalls neu im Ranking sind Kia (Platz 87) und Mastercard (Platz 94), ein Markenwert von 4,09 bzw. 3,9 Milliarden US Dollar ermöglichte ihnen den Einstieg. Prada schafft es in diesem Jahr mit einem Markenwert von 4,27 Milliarden US Dollar auf Platz 84 zurück ins Ranking. Ralph Lauren war 2009 schon einmal gelistet und steigt 2012 mit Rang 91 wieder in die Top 100 auf.

Gewinner und Verlierer

Apple (+129%) und Amazon (+46%) sind auch 2012 die größten Aufsteiger unter den besten 100. Ebenfalls zu den Gewinnern des diesjährigen Rankings gehören Samsung (+40%), Nissan (+30%) und Oracle (+28%). Apple verzeichnet einen beispiellosen arkenwertzuwachs und schnellt damit auf Platz 2, direkt hinter Coca-Cola. Amazon verbessert sich mit dem zweitstärksten Zuwachs an Markenwert um sechs Plätze - von Rang 26 auf 20. Den dritten Platz in der Gruppe der Aufsteiger belegt Samsung und stürmt erstmals in die Top 10. Nissan ist der vierte Gewinner des 2012er Rankings. Die japanische Automobilmarke schiebt sich um ganze 17 Plätze vor, auf Rang 73. Den fünftstärksten Zuwachs konnte Oracle verzeichnen und sich damit Platz 18 sichern. Toyota (+9%) schafft in diesem Jahr den Sprung unter die besten 10.

Zu den Verlierern des Jahres 2012 gehören Blackberry (-39%), Goldman Sachs (-16%), Nokia (-16%) sowie Moët & Chandon (-13%) und Yahoo (-13%). Alle mussten erhebliche Markenwertverluste hinnehmen.

Technologiemarken und Luxusmarken besonders stark

Die Technologiemarken konnten im vergangenen Jahr das Sektor-bezogene Wachstum weiter ausbauen. Vier der fünf Top Aufsteiger (Apple, Amazon, Samsung, Oracle) sind Vertreter des Technologie-Sektors. Zudem sind fünf der Top 10 Marken, Apple (Platz 2), IBM (Platz 3), Google (Platz 4), Microsoft (Platz 5), Intel (Platz 8) und Samsung (Platz 9) Technologiemarken.

Ungeachtet der gegenwärtigen Wirtschaftslage konnten auch sämtliche Luxusmarken im diesjährigen Ranking ihren Markenwert steigern. Im Best Global Brands Ranking des Jahres 2012 finden sich insgesamt sieben Luxusmarken: Louis Vuitton (Rang 17), Gucci (Rang 38), Hermès (Rang 63), Cartier (Rang 68), Tiffany & Co. (Rang 70), Burberry (Rang 82) und Prada (Rang 84) mit einem Gesamtmarkenwert von 58,47 Milliarden US Dollar.

Konsumgütermarken stabil

Die gelisteten klassischen Konsumgütermarken konnten fast alle ihren Markenwert deutlich steigern. Marken wie Kellogg's (Rang 29), L'Oréal (Rang 42), Heinz (Rang 46), Colgate (Rang 47), Danone (Rang 52), Nestlé (Rang 57) sowie Johnson & Johnson (Rang 79) konnten alle erfolgreich Wachstum nachweisen, besonders in den sich entwickelnden Märkten. Avon (Rang 71) und Kleenex (Rang 80) sind die einzigen beiden Konsumgütermarken in der Liste, die einen Markenwertverlust von minus vier bzw. minus sieben Prozent hinnehmen mussten.


USA in der Länderwertung dominant, gefolgt von Deutschland

Die Analyse der Best Global Brands Rankings über die vergangenen zwölf Jahre zeigt, dass die USA nach wie vor die unangefochtenen Markenweltmeister sind: Über die Hälfte der Marken stammt auch in diesem Jahr wieder aus den Vereinigten Staaten. Die USA dominieren dadurch einmal mehr das Ranking. Neun der 100 Marken in der Rangliste stammen aus Deutschland. Damit stellt Deutschland die zweitstärkste Gruppe im Ranking und liegt in der Länderwertung direkt hinter den USA. Der Gesamtmarkenwert aller neun deutschen Marken beträgt 114,04 Milliarden US Dollar. Frankreich und Japan sind mit jeweils sieben Marken im Ranking vertreten. Großbritannien kommt auf vier Marken und die Schweiz auf drei. Auch Italien, Niederlande sowie Südkorea sind mit jeweils drei Marken vertreten. Kanada, Spanien und Schweden haben jeweils zwei Marken im Ranking. Finnland und Mexiko steuern je eine Marke zu den Top 100 bei.

Übersicht Best Global Brands 2012



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() 02.10.2012


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