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Mike Meiré, der polarisierende Grenzgänger


65 Mitarbeiter beschäftigt die 1987 gegründete Kölner Agentur Meiré und Meiré. Ihr Chef Mike Meiré bewegt sich jedoch abseits der Vereinsmeierei von ADC, GWA & Co. und erinnert damit ein wenig an Christian Boros von der Wuppertaler Agentur Boros, mit dem ihn eine lange Freundschaft verbindet: Beide haben ihre Firmen abseits der klassischen Kreativhochburgen aufgebaut, beide stehen mit (mindestens) einem Bein im Kunstbetrieb, und beide begegnen der klassischen Werbung kritisch bis distanziert.

Mike Meiré ließ sich schon 2007 in der 'Art' zitieren, dass er sich in der Werbung nie wohlgefühlt habe. Tatsächlich hat sich seine Agentur seit ihrer Gründung immer stärker von klassischer Werbung verabschiedet und ist heute vor allem für ihre Kulturprojekte bekannt, die für Markenartikler wie Dornbracht als Bestandteil derer Gesamtkommunikation entwickelt werden.

Glaubt Meiré also nicht mehr an klassische Werbung? "Wichtig für Unternehmen ist vor allem, gute PR im Sinne einer echten Relevanz für die jeweiligen Zielgruppen zu bekommen. Dafür müssen sie ein gutes Produkt haben, eine interessante Geschichte drumherum bauen und Werbung schalten", erklärt er. "Wenn ich große Marketingbudgets habe, kann ich natürlich eine große Kampagne fahren und zum Beispiel auch auf Humor setzen – gegen lustige Werbung ist, nebenbei gesagt, überhaupt nichts zu sagen." Nur habe es in den späten 1990er-Jahren eine Phase gegeben, in der das geradezu abstruse Züge angenommen habe: "Die damalige Lucky Strike-Kampagne zum Beispiel sorgte zwar für Lacher, aber nicht für Nachhaltigkeit. Da fehlte die Substanz."

Zwar habe er mit Werbeagenturen grundsätzlich keine Probleme, sagt Meiré, nur sei man dann unheimlich limitiert – in Deutschland sei es noch immer so, dass man sich entweder für ein Designstudio oder für eine Werbeagentur entscheiden müsse. Tatsächlich kann Meiré und Meiré tatsächlich einen gewissen Sonderstatus zubilligen, denn die Agentur arbeitet so fokussiert an der Schnittstelle von Kultur, Design und Werbung wie kaum ein anderer Dienstleister in Deutschland.

Ein ausführliches Porträt über Mike Meiré lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe der 'new business'.

 



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() 14.01.2014


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