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Cannes Lions: Kolle Rebbe mit 'The Social Swipe' vorn - Löwen für Design, Press, Cyber, Product Design und Radio vergeben


Die Löwen-Auszeichnungen in zwölf von insgesamt 17 Kategorien der Cannes Lions sind vergeben, 41 Trophäen sprach die Cannes-Jury bis dato deutschen Arbeiten zu. Bisher führt Kolle Rebbe das Ranking der erfolgreichsten deutschen Agenturen an. Zu verdanken hat die Werbeschmiede aus Hamburg den Erfolg hauptsächlich der Arbeit 'The Social Swipe' für Misereor (Foto). Die Cannes-Jurys prämierten das Spendenprojekt für das Bischöfliche Hilfswerk mit zwei Gold- , zwei Silber- und drei Bronzemedaillen. Außerdem veredelt wurde die Kampagne 'Smart Heads' für Hansgrohe SE. Sie erhielt eine Bronzeauszeichnung in der Kategorie Design. Zweimal Gold sicherte sich auch Jung von Matt mit 'Trojan Mailing' für DHL (JvM Stuttgart) und 'Renovated Billbords' für Ikea (JvM Hamburg). Außerdem holte die Agentur mit denselben Arbeiten noch je einmal Silber. Bronze gab es für 'Give Blood. Give Power. – Champions for Children' für das Deutsche Rote Kreuz. Nach der Cannes-Wertung (GP: 10 Punkte, Gold: 7 Punkte, Silber: 5 Punkte, Bronze: 3 Punkte) liegt Jung von Matt damit bisher auf dem zweiten Platz. Heimat Berlin folgt auf dem dritten Rang. Für den 'Hornbach-Hammer' und 'All Eyes on S4' für Swisscom heimste die Agentur insgesamt viermal Silber und zweimal Bronze ein.

Gestern Abend wurden an der Croisette in Cannes die Auszeichnungen in den Kategorien Design, Press, Cyber, Product Design und Radio vergeben. Deutsche Agenturen konnten sich insgesamt 13 Löwen abholen.

145 Awards vergab die Cyber-Jury, der auch Eric Schoeffler, Kreativchef von DDB Tribal, angehört, dieses Jahr. Heimat Berlin und DDB Tribal Group Düsseldorf gewinnen insgesamt sechs Awards (fünfmal Silber, einmal Bronze). Ausgezeichnet wurden die Heimat-Arbeiten 'All Eyes on S4' für Swisscom (zweimal Silber) und 'Der Hornbach-Hammer' (zweimal Silber) sowie 'Universal Typeface' für Bic Germany von DDB Tribal Düsseldorf (einmal Silber, einmal Bronze).

Deutsche Teilnehmer hatten in der Kategorie 153 Bewerbungen eingeschickt, insgesamt waren es 3.660. Auf die Shortlist schafften es 311 Beiträge, 16 stammen von hiesigen Teilnehmern. Im Bereich Cyber gibt es drei Grand Prix-Gewinner: Iconoclast Paris mit 'Pharrell Williams – 24 Hours of Happy' für Universal/Iamother, Forsman & Bodenford Göteborg mit 'Live Test Series' für Volvo Trucks und Creative Artists Agency Los Angeles mit 'The Scarecrow' für Chipotle Mexican Grill.

In der Kategorie Design wurden 68 Löwen-Trophäen vergeben. Vier davon gehen an deutsche Beiträge. Die Gewinner sind Antwerpes Köln mit 'GB V0.12 Genuinely Basic' für Doccheck (Silber), Geometry Global Berlin und Frankfurt mit 'The Paper Skin' für Fedrigoni Deutschland (Bronze), DDB Tribal Group Düsseldorf mit 'Tapemailing' für Volkswagen (Bronze) und Kolle Rebbe mit 'Smart Heads' für Hansgrohe SE (Bronze). Die deutsche Design-Löwenausbeute ist verglichen mit 2013 schwach. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt zwölfmal Edelmetall für hiesige Agenturen, darunter einen Grand Prix für Serviceplan.

Der Design-Grand Prix geht an Anti Bergen mit der Brand Campaign für das Bergen International Festival. Insgesamt wurden in der Kategorie Design 248 Arbeiten nominiert. 21 Einträge auf der Shortlist besetzten deutsche Arbeiten. 2.624 Design-Bewerbungen von Agenturen aus aller Welt waren insgesamt eingegangen, 251 davon stammen von hiesigen Teilnehmern. Als deutsche Juroren sind für Design Claudia Fischer-Appelt, Gründerin der Agentur Karl Anders, und David Mously, Geschäftsführer Kreation BBDO Berlin, in Cannes vor Ort.

Für die neu eingeführte Kategorie Product Design waren 194 Arbeiten eingereicht worden, davon 14 von deutschen Teilnehmern. Auf die Shortlist haben es 26 Bewerbungen insgesamt geschafft. Einzige nominierte Arbeit aus Deutschland war Kolle Rebbe mit 'The First Server Serving the People' für Protonet. Gereicht hat es leider nicht für einen Löwen. Insgesamt vergaben die Cannes-Juroren neun Product Design Lions. Der Grand Prix geht an G-Star Raw Amsterdam/FHV BBDO Amsterdam/Part of a bigger Plan Amsterdam mit 'Raw for the Oceans' für G-Star Raw. Als deutscher Juror ist in der Kategorie Product Design Wolfgang Wagner, Managing Partner & Creative Director bei Design 3, vertreten.

In der Wettbewerbssparte Radio gingen 146 Arbeiten ins Rennen um die begehrten Löwen-Trophäen. 49 Auszeichnungen wurden vergeben, für die drei deutschen nominierten Arbeiten (Grey Düsseldorf mit 'Teddy' für Duracell sowie Serviceplan München mit 'Mrs. Nickel' und 'Gero' für die Westdeutsche Lotterie) waren leider keine dabei.

Insgesamt gingen 1.448 Bewerbungen für die Kategorie ein, 130 von deutschen Teilnehmern. Mit dem Grand Prix wurden die Spots 'Teleconference', 'Kids Party' und 'Enrique Concert' für Lucozade von Ogilvy & Mather Johannesburg ausgezeichnet (Produktionsfirma: Produce Sound, Johannesburg). Als deutscher Juror ist in diesem Jahr Jan Leube, CCO Y&R Germany, für die Kategorie Radio in Cannes.

Für Press gab es in diesem Jahr 5.007 Bewerbungen insgesamt, aus Deutschland stammten 377 davon. 23 wurden für die Shortlist ausgewählt. Diese weist im Ganzen 472 Einträge auf. Ausgezeichnet wurden insgesamt 95 Einreichungen, darunter auch drei deutsche Arbeiten: Die Anzeigen 'Norbert', 'Wilson' und 'Sandra' für Mars Inc./Pedigree von BBDO Germany Berlin (Bronze) sowie eine Kampagne von Geometry Global Germany Berlin und Frankfurt für Leica. Dritter Löwengewinner ist DDB Tribal Group Düsseldorf mit Anzeigen für die Popakademie Baden-Württemberg (Bronze). Den Press-Grand Prix heimst Adam & Eve DDB London mit einer Kampagne für Harvey Nichols ein. Cannes-Juror aus Deutschland ist in diesem Jahr Götz Ulmer, Geschäftsführer Kreation Jung von Matt/Alster. Eine Übersicht sämtlicher Gewinner gibt es hier.

Die letzten Löwen des 61. Cannes Lions für die Kategorien Branded Content & Entertainment, Film, Film Craft, Innovation sowie Titanium & Integrated werden am kommenden Samstagabend überreicht. Dann ist gewiss, welche Agentur in diesem Jahr das Rennen macht. Eines scheint jedoch bereits gewiss: So erfolgreich wie im vergangenen Jahr wird die Löwenjagd für hiesige Teilnehmer nicht ausgehen, trotz deutlich mehr Einreichungen (+382).



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() 19.06.2014


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