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Content Marketing: BVDW will mit Code of Conduct für einheitliche Regeln sorgen

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Um im Bereich Content Marketing die Professionalisierung dieser Disziplin voranzutreiben, führt der in Berlin ansässige Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. mithilfe einer Fokusgruppe einen Code of Conduct ein, mit dem sich Dienstleister auf eine professionelle Arbeitsweise verpflichten. In diesem Zuge wurde Sabine Wegele, Head of Content Marketing bei der neugegründeten Agentur Nayoki, mit der Einführung der Fokusgruppe zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und verantwortete in dieser Funktion auch die Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung des Code of Conduct.

"Im Vergleich zu vielen anderen Disziplinen des digitalen Marketings ist Content Marketing sehr individuell, die Arbeitsweisen unterscheiden sich mitunter sehr deutlich", sagt Wegele. Doch unabhängig davon müsse es Mindeststandards geben, an die sich die Branche zu halten habe. Insbesondere die Kennzeichnung von Content-Marketing-Platzierungen sei derzeit nur selten konsequent. "Hier schafft unser Code of Conduct Abhilfe und verpflichtet Dienstleister auf die wesentlichen Eckpunkte professionellen Content Marketings sowie wichtige ethische und rechtliche Grundsätze", so die BVDW-Expertin.

Ein wichtiger Aspekt des Code of Conduct ist die Kennzeichnungspflicht: Mit der Unterzeichnung versichern Agenturen, dass sie Werbung grundsätzlich als solche deklarieren. Zudem enthält die Selbstverpflichtung unter anderem Maßgaben zu seriöser Arbeitsweise, Kostenstruktur, Qualität, Messbarkeit und dem Leistungsspektrum, das eine Agentur anbieten muss. "Auf diese Weise gewährleisten wir Kunden, Website- und Online-Shop-Betreibern ein hohes Maß an Transparenz und Professionalität ihrer Dienstleister im Bereich Content Marketing. Wir betrachten Content Marketing ganzheitlich, kanalübergreifend und crossmedial – nicht fokussiert auf eine Disziplin oder Mediengattung. Und genau das war die größte Herausforderung bei der Konzeption dieser Selbstverpflichtung", erläutert Wegele.

Stand heute haben sich bereits zehn Agenturen den Standards des Code of Conduct verpflichtet und eine Selbstverpflichtung unterzeichnet. Eventuelle Verstöße gegen die Grundsätze des Code of Conduct überprüft ein Beschwerdebeirat, der sich derzeit aus dem Vorsitz der BVDW-Fokusgruppe Content Marketing zusammensetzt.



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() 12.07.2018


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