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Axel Springer will N24 nicht übernehmen

Die Axel-Springer-Verlag wird den Nachrichtensender N24 nicht kaufen. Das erklärte der Medienkonzern am Mittwoch auf der Jahrespressekonferenz in Berlin. Die N24-Mutter ProSiebenSat.1 prüft derzeit, ob man den verlustreichen Newskanal verkauft oder umstrukturiert.

"Wir haben die Bedingungen abgeklopft, aber sie waren nicht überzeugend", sagte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner (Foto). Der Konzern war vor einigen Jahren bekanntlich an einer Übernahme der gesamten ProSiebenSat.1-Gruppe interessiert. Allerdings hatten die Kartellwächter das Vorhaben gestoppt. Laut Döpfner ist der Kauf eines TV-Senders für das Medienunternehmen aber weiterhin ein Thema. An N24 sind zurzeit u.a. der Sender-Geschäftsführer Torsten Rossmann und Ex-'Spiegel'-Chef Stefan Aust interessiert, die den Kanal gemeinsam übernehmen könnten.


 



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(vs) 10.03.2010


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