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Streit beim 'Spiegel' erreicht Eskalationsstufe rot


Der Führungsstreit beim 'Spiegel' gerät aus den Fugen. Nachdem sich die Ressortleiter des Hamburger Nachrichtenmagazins erst im Juli bei Geschäftsführer Ove Saffe über ihren Chefredakteur Wolfgang Büchner (Foto) beschwert hatten, dreht dieser den Spieß nun um. Wie die 'Berliner Zeitung' berichtet, will Büchner alle Ressortleiterposten neu ausschreiben.

Laut des Berichts hat Saffe die Mitarbeiter KG, die 50,5 Prozent der Anteile am Verlag besitzt, am Dienstag zu einer Sitzung einberufen. Von der Mitarbeiter KG könnte es nun abhängen, ob dem Willen Büchners stattgegeben wird. Die künftigen Ressortleiter sollen für das Magazin und das Web-Angebot Spiegel Online zuständig sein. Sollte sich die einflussreiche Mitarbeiter KG gegen eine Neuausschreibung der Stellen aussprechen, dürfte Wolfgang Büchner als Chefredakteur nicht mehr zu halten sein.

Die Verlagsgeschäftsführung scheint jedoch laut 'Berliner Zeitung' davon auszugehen, dass für die Ab- und Neuberufung von Ressortleitern die Zustimmung der KG gar nicht erforderlich sei. Damit hätte sie recht, wäre mit der Hauruckaktion nicht verbunden, dass die neuen Ressortleiter für die gesellschafts- und arbeitsrechtlich getrennten Redaktionen von Print und Online gleichermaßen zuständig sein sollen. Das dürfte durchaus eine die Struktur verändernde, also zustimmungspflichtige Maßnahme sein.



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() 20.08.2014


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