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Axel Springer: Digitalgeschäft trägt 80 Prozent zum Werbeumsatz bei

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Dr. Mathias Döpfner (Foto: Axel Springer)

Die Axel Springer SE, Berlin, hat ihren Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2015 um 8,5 Prozent auf 3,294 Milliarden Euro (Vorjahr.: 3,037 Mrd. Euro) erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 10,2 Prozent von 507,1 auf 559,0 Millionen Euro. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2015 wurden damit leicht übertroffen. Der Konzern profitierte insbesondere vom kräftigen Ergebniswachstum der Rubrikenangebote. Die Ebitda-Rendite des Unternehmens erhöhte sich von 16,7 Prozent auf 17,0 Prozent.

Die digitalen Aktivitäten trugen 62 Prozent zu den Gesamterlösen und 70 Prozent zum Konzern-Ebitda bei. Ihr Anteil an den Gesamtwerbeerlösen betrug 80 Prozent. Axel Springer erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu die Hälfte des Konzernumsatzes in den internationalen Märkten.

"Einer der weltweit reichweitenstärksten Digitalverlage"

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, sagt: "Axel Springer ist heute einer der weltweit reichweitenstärksten Digitalverlage. Wir sehen erhebliches Potenzial für die langfristige Wertsteigerung unserer digitalen Aktivitäten und werden uns 2016 auf die erfolgreiche Entwicklung unserer Investitionen der letzten Monate konzentrieren."

Im Fokus stehen dabei das Wirtschafts- und Finanznachrichtenportal 'Business Insider', die Content-Plattform Upday sowie die mobile US-Einkaufsplattform Retale. Darüber hinaus will das Unternehmen das Wachstum bei den Rubrikenangeboten und bei den digitalen Abonnements der journalistischen Bezahlangebote vorantreiben.

Die Werbeerlöse kletterten um 16,1 Prozent auf 2,107 Milliarden Euro zu (Vorjahr: 1,815 Mrd.) zu. Die Vertriebserlöse sanken von 735,3 auf 721,7 Millionen Euro.

Das Segment Rubrikenangebote erreichte im Geschäftsjahr 2015 erneut die höchsten Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis. Die Erlöse des Segments legten um 47,1 Prozent auf 753,1 Millionen Euro (Vorjahr.: 512,0 Mio. Euro) zu. Das Ebitda stieg um 40,1 Prozent auf 305,0 Millionen Euro (Vorjahr: 217,7 Mio. Euro).

Die Pro-forma-Erlöse der digitalen Aktivitäten stiegen auf 2,004 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,794 Mrd. Euro) und erzielten damit ein organisches Wachstum von 11,7 Prozent. Sie überschritten im Jahr 2015 erstmals die Marke von zwei Milliarden Euro.

Die Auslandserlöse legten um 20,2 Prozent auf 1,573 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,309 Mrd. Euro) zu. Damit erzielte Axel Springer im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu die Hälfte des Konzernumsatzes (47,8 Prozent) in den internationalen Märkten (Vorjahr: 43,1 Prozent).

Alternativen zum Vertriebs-Joint Venture

Über die schon länger geplante Partnerschaft mit der Funke Mediengruppe im Vertriebsgeschäft (Sales Impact), die als Joint Venture immer noch nicht besiegelt ist, sagte Jan Bayer, Vorstand Bezahlangebote, auf der Axel Springer-Bilanz-Pressekonferenz am Donnerstag: "Bei Sales Impact ist es so, dass wir überlegen, ob es noch andere Formen der Zusammenarbeit gibt." Man rede zurzeit mit Funke, ob es nicht eine andere Form als das Joint Venture gibt. Das bedeute aber nicht, dass die Zusammenarbeit mit Funke nicht gut funktioniert.



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() 03.03.2016


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