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Wer sich bei Facebook informiert, nutzt meistens professionelle Beiträge

Wenn es darum geht Informationen über das tagesaktuelle Geschehen zu bekommen, hat das Internet für die deutschsprachige Bevölkerung nur eine nachgeordnete Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend die AWA und die Mediengewichtungsstudie der Landesmedienanstalten.

Täglich nutzen 20,3 Millionen das Netz zur Information. Jeder Zehnte von ihnen nutzt Facebook zu Informationszwecken. Dabei wählt drei Viertel davon bewusst „professionelle Beiträge“, also im Wesentlichen Infos, die Journalisten klassischer Medien erstellen. Mehr zum Thema…


'Der Spiegel' gründet journalistisches Netzwerk mit europäischen Partnern

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'Spiegel'-Chef Klaus Brinkbäumer (Foto: Spiegel-Verlag)

Eine Geschichte über den internationalen Handel mit gebrauchten Schusswaffen in der morgigen 'Spiegel'-Ausgabe ist das erste Produkt eines neuen journalistischen Netzwerks, das das Hamburger Nachrichtenmagazin zusammen mit acht Redaktionen aus verschiedenen europäischen Ländern gegründet hat. Die in der EIC (European Investigative Collaboration) zusammengeschlossenen Medien haben zu dem Thema gemeinsam über Wochen recherchiert und die Ergebnisse miteinander ausgetauscht. Danach hat jede Redaktion die Recherchen mit eigenen Schwerpunkten verarbeitet und in der eigenen Sprache aufgeschrieben; sie werden an diesem Wochenende zeitgleich veröffentlicht.

Zu den Partnern des EIC gehören neben dem 'Spiegel': 'Der Falter' (Österreich), 'El Mundo' (Spanien), 'L'Espresso' (Italien), 'Le Soir' (Belgien), 'Mediapart' (Frankreich), 'Newsweek Serbia' (Serbien), 'Politiken' (Dänemark) und 'RCIJ/The Black Sea' (Rumänien). 'Der Spiegel' habe dieses Netzwerk mit ins Leben gerufen, "weil investigative Recherchen heutzutage immer öfter nach einer internationalen Zusammenarbeit, nach einem Austausch von Journalisten aus verschiedenen Ländern verlangen". Gespräche über eine Erweiterung des Netzwerkes werden derzeit geführt. "Die EIC wird weiter wachsen", sagt 'Spiegel'-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, "und uns in der Investigativ-Arbeit noch stärker machen."



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() 18.03.2016


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