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Dentsu Aegis: Digitaler Medien-Anteil wächst zulasten aller anderen Medien-Segmente

%%%Dentsu Aegis: Digitaler Medien-Anteil wächst zulasten aller anderen Medien-Segmente%%%

Die britisch-japanische Agentur-Holding Dentsu Aegis hat heute ihren traditionellen Forecast über die globalen Werbe-Investitionen vorgelegt. Auf der Basis von 59 Länder-Daten prognostizieren die Dentsu-Aegis-Experten, dass das Werbe-Wachstum stärker für 2018 und 2019 sind wird als bislang angenommen. Auch für Deutschland soll es besser werden, allerdings erst in 2019.

Stärkster Treiber ist - wie auch in den vergangenen Jahren- die digitale Werbung. Die wird in 2018 global um beachtliche 12,6 Prozent zulegen und mit einem Anteil von 38, 5 Prozent den Anteil bei den weltweiten Werbe-Investitionen darstellen. In 21 der 59 analysierten Märkte wird Digital der klar führende Medien-Kanal sein und hat dort TV als Nummer-1-Medium bereits abgelöst. In Deutschland dürfte Digital 2018 beim Marktanteil mit 36.9 Prozent schon fast fünf Prozent-Punkte vor TV (32,0 %) liegen.

Für den Werbemarkt Deutschland wird erwartet, dass sich der leichte Aufwärtstrend aus dem Jahr 2017 (+2,3 %) mit einem Ausgabenanstieg von 2,6 Prozent im Jahr 2018 weiter fortsetzt. Positive Konjunktur-Prognosen, die neu gebildete Regierung und das stabile Konsumklima stützen den Markt. Verbesserte datengetriebene Optionen und Messmöglichkeiten führen zu höheren Werbeausgaben, insbesondere für die aufstrebenden digitalen Medien-Kanäle.

Von Top-Events wie der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist kein wesentlicher Einfluss auf die Werbeausgaben in Deutschland zu erwarten. Da die Wettkämpfe zum größten Teil in den öffentlich-rechtlichen Medien übertragen werden, sind die Werbemöglichkeiten begrenzt. Die Folge: Ein beträchtlicher Teil der Werbe-Budgets fließt in Below-the-Line-Kanäle wie zum Beispiel Sponsoring.
Die Branchen mit den höchsten Werbeausgaben sind laut Ad Spend Forecast hierzulande Einzelhandel, Medien und Dienstleistungen, die höchsten Wachstumsraten werden für Körperpflege (+12 %) und die Finanzbranche (+10 %) erwartet.



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() 14.06.2018


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