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BLAUEPFERDE: Zweispänner mit schnellem Antrieb

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Kreativchefin Bettina Otto und GF Thielo Kaiser leiten das 16-köpfige BLAUEPFERDE-Team (Foto: Birgit Hart Fotografie)

Bei Bettina Otto und Thilo Kaiser in München können sich Kunden ein neues Corporate Design gestalten lassen oder auch eine reibungslos laufende Jahreshauptversammlung: Die Münchner Agentur BLAUEPFERDE vereint die beiden Disziplinen Design und Erlebniskommunikation unter einem Dach.

Sie gewinnt an Fahrt, die digitale Transformation in Deutschland: Vodafone bietet Privat- und Geschäftskunden bereits seit einigen Monaten 5G an ersten Standorten in zahlreichen Städten. Noch sind freilich viele Fragen offen. Wie werden zum Beispiel die verschiedenen Handymodelle in den geplanten Netzen funktionieren? Für die Hersteller eine sehr zentrale Frage, und deshalb gibt Vodafone ihnen und anderen B2B-Kunden wie beispielsweise großen Unternehmen auf dem Weg zur Industrie 4.0 die Möglichkeit, ihre Geräte zu testen – schon seit mehr als einem Jahr. Das sogenannte 5G Lab im Vodafone Innovation Park ist mit unterschiedlichen Testkammern und anderen Versuchsanlagen ausgestattet, in denen unter Laborbedingungen unterschiedlichste Szenarien getestet werden. Ein Aushängeschild für den Digitalisierungskonzern.

Mit verschiedenen Design- und Branding-Maßnahmen wird Vodafone dabei von einer Agentur unterstützt, die erst seit dreieinhalb Jahren auf dem Markt ist: BLAUEPFERDE, 2016 in München gegründet, verantwortet die visuelle Gestaltung der Räumlichkeiten, das Stylebook für Infografiken, Wandbeschriftungen und andere Informationsmaterialien und das Design von Showcases. Ein umfangreiches Mandat, das sowohl Design- als auch Kommunikation-im-Raum-Aufgaben umfasst und damit ziemlich gut den Anspruch der 16-köpfigen Agentur markiert, beide Disziplinen in einem Haus zu verbinden. Die beiden führenden Köpfe von BLAUEPFERDE bringen jeweils langjährige Expertise in ihren Spezialgebieten mit: Für die Sparte Erlebniskommunikation steht Gründungsgeschäftsführer Thilo Kaiser (47), zwischen 2011 und 2017 Leiter des Münchner Uniplan-Büros. Der studierte Marketing- und Kommunikationswirt betreute hier Kunden wie BMW, Audi und Bridgestone – die gute Vernetzung in der Automobil- und Zuliefererindustrie half beim Start des Newcomers. Die Designsparte verantwortet Diplom-Kommunikationsdesignerin Bettina Otto als Teil der Geschäftsleitung von BLAUEPFERDE. Die 40-jährige Kreative stieg 2016 kurz nach der Gründung ein; davor leitete sie acht Jahre lang ein Corporate Design-Team von KMS Team in München. Gestartet hatte die Kreative ihre Karriere in der Bildredaktion des Gruner + Jahr Verlags und beim SZ Magazin, später arbeitete sie als Fotografin für Condé Nast in München.

Keine Schablonen, keine Standardlösungen
Die ersten Projekte von BLAUEPFERDE waren zwei umfangreiche Corporate Design-Aufträge für den österreichischen Bau-Riesen Palfinger und den Gerätetechnik-Hersteller Truma mit Sitz in Putzbrunn. Dazu kamen Events wie eine Roadshow für den Münchner Fahrzeugkonzern MAN, eine Concept Car- und Magazinentwicklung für die Opto Semiconductors-Sparte der Osram AG. 2017 betreute BLAUEPFERDE dann als Event-Agentur die Hauptversammlung des Automobilkonzerns BMW – ein prestigeträchtiger Auftrag, der weitere nach sich zog. BLAUEPFERDE entwickelte sich ohne große Marketingaktivitäten allein durch Empfehlungen, "sodass wir uns lange den Luxus erlauben konnten, unter dem Radar zu fliegen", schmunzelt Kaiser. Jetzt setzt das Führungsduo von BLAUEPFERDE zum Sprung auf die nächste Stufe an. Als USP sehen die beiden zum einen die Kombination der beiden Disziplinen Erlebniskommunikation und Design, die – unter einem Dach vereint – im Markt recht unique ist. Auch wenn viele Kunden konkrete Aufträge entweder für die eine oder für die andere Sparte mitbringen, für die jeweils entsprechende Spezialistenteams zusammengestellt werden, zeigt sich doch immer wieder in Projekten, wie stark beides miteinander zusammenhängt - geht es doch immer um das Erscheinungsbild und die Inszenierung von Marken, ob auf Papier, in einer digitalen Anwendung oder im Raum bei einer Veranstaltung. "Markenerlebnisse finden heute an so vielen Touchpoints statt, dass man die einzelnen Disziplinen nicht mehr in Silos trennen kann", argumentiert Otto. "Deswegen finden wir es auch nicht ungewöhnlich wenn wir sagen wir haben Design und Erlebnis unter einem Dach. Es geht darum, Marken zu entwickeln und erlebbar zu machen."


Die Pferdestärken auf die Straße bringen
Kunden sind jedoch oft noch geleitet vom klassischen Disziplindenken. "Wir brauchen eine Microsite", heißt es dann im Briefing, eine App oder einen Messeauftritt. Das ist aber häufig zu kurz gesprungen oder im schlimmsten Fall gar nicht zielführend. Deshalb werden Aufgabenstellungen durchaus auch kritisch hinterfragt. "Wir sind keine 'Abarbeiter'", sagt Kaiser, und Otto führt aus: "Ein vorgegebenes Briefing einfach nur umsetzen, ohne es genau unter die Lupe zu nehmen – das würden wir nicht übernehmen, dafür sind wir die falschen Partner. Was uns auszeichnet ist die Beratungsleistung – und dazu gehört es auch, Kunden vielleicht einmal unbequeme Fragen zu stellen und eine Aufgabe gemeinsam noch einmal neu zu definieren."

Eine weitere Stärke sehen Otto und Kaiser in der Größe und Aufstellung der Agentur – ohne administrativen Wasserkopf und festgefügte Standardprozesse, mit kurzen Entscheidungswegen. "Wir sind einfach antriebsschneller als viele andere Agenturen", ist Kaiser überzeugt. "Erst einmal kann jede Disziplin für sich selbst leben und arbeiten. Und gleichzeitig können wir direkt vom Start weg gemeinsam denken und relativ schnell aufeinander aufbauen." Trotzdem will BLAUEPFERDE natürlich weiter wachsen – aber bewusst und organisch. So haben Otto und Kaiser auch das Team aufgebaut: "Wir haben immer sehr genau geschaut, wer zu uns passt", sagt Otto. "Wer kann die Philosophie mit vertreten? Das ist wichtig, weil wir eben auch Dinge neu denken, neu machen wollen. Da möchten wir die richtigen Menschen an Bord haben, die das mit uns weiter treiben."





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(is) 29.11.2019


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