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Edeka macht Ernst mit seinen Drogerieplänen

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Das Handelsunternehmen Edeka plant, die Marke Budni bundesweit als Drogeriemarke aufzubauen (Foto: Edeka)
Das Handelsunternehmen Edeka plant, die Marke Budni bundesweit als Drogeriemarke aufzubauen (Foto: Edeka)

Das Hamburger Handelsunternehmen Edeka gibt Gas bei seinen Bemühungen, im bundesweiten Drogeriegeschäft Fuß zu fassen und hat dafür jetzt beim Bundeskartellamt den Erwerb der "alleinigen Kontrolle über die Budni Handels- und Service GmbH & Co. KG, Hamburg" angemeldet. Das Unternehmen war knapp zwei Jahren gemeinsam von Edeka und dem Hamburger Drogisten Budnikowsky – bekannt als "Budni" – gegründet worden. Budni ist hinter dm, Rossmann und Müller die Nummer vier im hiesigen Drogeriemarkt, bislang aber vor allem im Hamburger Raum vertreten.

An dem Gemeinschaftsunternehmen Budni Handels- und Service GmbH & Co. KG ist Edeka bislang mit 25,1 Prozent beteiligt und will jetzt also die Option ziehen, den Anteil aufzustocken. Rein organisatorisch ist Edeka den Schritt schon gegangen: Mit den Geschäftsführern Florian Decker, Norbert Krümpelmann und Sabine Tietz sitzen seit diesem Sommer ausschließlich Edekaner in der Führungsspitze.

Damit hat Edeka also bereits operativ das Steuer für das – bislang noch schleppend verlaufende – bundesweite Drogerie-Engagement übernommen. Die Familie Wöhlke, der die Drogeriekette Budnikowsky mit rund 180 Geschäften in und um Hamburg gehört, will sich mit der Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG künftig auf den Ausbau der eigenen Märkte konzentrieren und hatte sich entsprechend im Sommer aus der Geschäftsführung des Gemeinschaftsunternehmens zurückgezogen. In das Joint Venture hatte Budni bei Gründung im Frühjahr 2018 etwa 100 eigene Mitarbeiter eingebracht, auch aus den Bereichen Einkauf und Marketing.





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(tor) 06.12.2019


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