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FASPO und ZAW warnen vor weiteren Werbeverboten

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Nach ZAW-Informatione will die EU ab 2010 ein vollständiges Verbot des Sport-Sponsorings durch Alkohol-Hersteller durchsetzen Nach ZAW-Informatione will die EU ab 2010 ein vollständiges Verbot des Sport-Sponsorings durch Alkohol-Hersteller durchsetzen
Der Sponsoringverband FASPO und der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW haben sich heute bezüglich des aktuellen Werbe- beziehungsweise Sponsoringverbots von bwin zu Wort gemeldet. In den Statements heißt es: Die aktuell geführte Debatte über die Zulässigkeit von Sponsoring-Maßnahmen privater Sportwetten-Veranstalter zeige wieder einmal, dass Sponsoring insbesondere im Bereich des Sports zunehmend ins Visier der Befürworter von Werbeverboten gerate. Weitere Einschränkungen für Sponsoren und Gesponserte würden die Unterstützung von Sport- und Kultur-Engagements sowie sozialer Einrichtungen und Aktivitäten behindern.

Bernd Reichstein, FASPO-Präsident, sagt: "Der FASPO appelliert an alle Marktpartner in der Sponsoringwirtschaft, den geplanten Einschränkungen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Sponsoring in Europa eine deutlich stärkere Beachtung als bisher zu schenken und geeignete, konzertierte Maßnahmen zu ergreifen um neuen Reglementierungen entgegenzuwirken." Und Manfred Parteina, ZAW-Geschäftsführer ergänzt: "EU-weit ausgeschaltet wurden bereits die grenzüberschreitenden Sponsoring-Aktivitäten der Tabakkonzerne. Die Verabschiedung der EU-Richtlinie über Tabakwerbung diente auch dem Ziel, der Branche die kommerzielle Kommunikation im Zusammenhang mit den Veranstaltungen der Formel1 zu untersagen." Parteina erklärt weiter: "Weitere Pläne der Europäischen Union betreffen Sponsoring-Maßnahmen der Hersteller alkoholhaltiger Getränke. Nach ZAW-Informationen will die EU mit Unterstützung der finnischen Ratspräsidentschaft ab 2010 ein vollständiges Verbot des Sport-Sponsorings durch Alkoholproduzenten durchsetzen. Die EU-Kommission wird dazu im Herbst ein Weißbuch über eine 'europaweite Alkoholstrategie' vorlegen. Medienspezifisch erfährt das Sponsoring bei der laufenden Überarbeitung der EU-Fernsehrichtlinie eine weitere 'Hochregulierung': Die für den TV-Bereich geltenden Vorgaben sollen auf nicht-lineare Dienste ausgedehnt werden. Unverzichtbar ist die Solidarität und Bündelung der Kräfte aller im Sponsoring-Markt engagierten Wirtschaftskreise."


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(red) 15.08.2006


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