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Havas Düsseldorf hat erste Meilensteine erreicht

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Havas Germany CEO Thomas Funk arbeitet an der Umsetzung des Havas Villages-Konzept in Deutschland (Foto: Havas)

Im ersten Halbjahr von 2018 ist das Düsseldorfer Office der französischen Network-Agentur Havas umgezogen. Die neuen Räume im Französischen Viertel markieren einen weiteren Meilenstein im Umbauprozess der gleichnamigen Agentur-Gruppe zugunsten der Havas Villages – ein Angebot des Networks, das Kreation und Media aus einer Hand anbietet –, den Chairman und CEO Yannick Bolloré vor rund zwei Jahren angestoßen hat.

Auf 4.371 Quadratmetern arbeiten nun rund 200 Mitarbeiter aller Gewerke – Strategen, Kreative, Berater, Coder – unter der Geschäftsführung von Guido Körfer und Darren Richardson. Das Foyer ist mit seinen hohen Decken großzügig und repräsentativ angelegt, lässt aber zugleich den Blick frei auf den ersten von mehreren langgezogenen Tischen im hinteren Bereich, an dem sich die Mitarbeiter zusammensetzen – zum Essen, aber auch zum Arbeiten. Das neue Gebäude bietet viele Möglichkeiten, sich auch abseits der festen Arbeitsplätze zu formieren und agil temporäre Teams zu bilden. Bei der Einrichtung haben die Kreativen selbst mitgestaltet: Nach einem internen Pitch um die besten Ideen sind sechs Motto-Räume entstanden, vom "Nerd Room" mit eigener Spielkonsole, über den "Graffiti-Room" mit Raum für Streetart und echter Straßenlaterne bis zum "Forest Room", in dem man zwischen Moos-Wand und "Ideen-Baum" brainstormen kann. Meetingkultur wird hochgehalten, Begegnung und Austausch sind bekanntlich der Schmierstoff einer gut arbeitenden Organisation – insbesondere in Zeiten der Veränderung. Und davon gab es seit dem Antritt von CEO Thomas Funk und CCO Eric Schoeffler vor zwei Jahren viel.

Bis Ende dieses Jahres seien weltweit im Netzwerk 70 Prozent aller Standorte entsprechend dem Havas Villages-Konzept umgebaut, berichtet Funk. In Deutschland wird es eine physische Integration nicht geben. Funk: "Weder können wir 200 Leute von Düsseldorf nach Frankfurt versetzen noch 400 Leute von der Havas Media hierher – das ist der Preis der Dezentralisierung." Stattdessen formt er zusammen mit Havas Media-Chef Sven Traichel ein "virtuelles Village", das alle erforderlichen Skills und Kompetenzen bereitstellt – wenn ein Projekt es erfordert, auch temporär mit den erforderlichen Leuten vor Ort. "Programmatic Advertising erfordert auch Programmatic Creativity ", sagt Funk. "Wenn wir durch Targeting Erkenntnisse über die individuellen Bedürfnisse erfahren, sollten wir die Menschen auch mit individuellem Content ansprechen." Im Moment gebe es noch kaum relevante Etats, bei denen Kreation und Media zusammen gepitcht würden. Aber dafür habe man die ersten Anfragen von Kunden bekommen, die darüber sprechen möchten, wie sie davon profitieren, wenn Kreation und Media wieder in einer Hand lägen. Funk: "Es beginnt sich ein Bewusstsein für den Mehrwert zu entwickeln, und es ist an uns, diesen Mehrwert darzustellen."

Welche Kunden Havas aktuell betreut und wie die Übernahme von Deekeling Arndt Advisors ablief, lesen Interessierte in der Print-Ausgabe 50 von 'new business'. Zur Bestellung eines Probe-Abos geht es hier.




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() 14.12.2018


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