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Branded Content: Wie produziert man authentischere Inhalte?

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Alex Greenwood von BBC StoryWorks liefert Tipps für hochwertigen Content (Foto: BBC)

Authentischen Branded Content fordern Kunden schon seit längerem. Man will damit auf die Forderung der Millennials nach Realismus in der Werbung eingehen. Mehr noch sollen auch die Fake News-überdrüssigen Konsumenten, die sich in einer "Post-Truth-Welt" zurechtfinden wollen, glücklich gemacht werden. Wie sich das in der Praxis umsetzen lässt, erklärt new business-Gastautor Alex Greenwood von BBC StoryWorks.

Können wir Authentizität herstellen? Können wir echten, authentischen Branded Content schaffen? Was bedeutet eigentlich Authentizität per Definition?

Authentisch = aus eindeutiger Quelle stammend und keine Kopie, sondern echt.

Echtheit. Es ist eigentlich nicht verwunderlich, warum Nutzer in aller Welt das Echte suchen. Wir leben in einer Zeit, in der Fake News die Regel sind. Es ist so schwer geworden, Fakten von falschen Geschichten zu unterscheiden, dass Nachrichtenanbieter in aller Welt (auch die BBC) eigene Instrumentarien einrichten, um die Verbreitung von Falschnachrichten einzudämmen.

Wie schafft man Authentizität? Kann man den scheinbar immanenten Widerspruch überwinden? Die folgenden sechs Schritte erklären, wie man an Content-Strategie und Produktion herangehen sollte, um das trügerische Gefühl von Authentizität zu kreieren und zu pflegen.

1. Ruhm ist nicht gleich Authentizität
Wir sollten uns alle darüber im Klaren sein, dass Bekanntheit nicht gleichbedeutend mit Authentizität ist. Die Welt ist inzwischen mit professionellen Influencern gepflastert, die Produkte kommerziell promoten. Sie mögen eine große Gefolgschaft in den sozialen Medien haben, aber man findet bei ihnen nicht die gesuchte Authentizität.
Man muss Ausschau halten nach ganz normalen Menschen, denn diese erzählen die interessantesten, glaubwürdigsten Geschichten. Wir wählen die Protagonisten unserer Inhalte danach aus, welche Stories sie erzählen können – und nicht nach ihrer Followeranzahl auf Instagram.
In unserem Film für Dubai Tourismus beispielsweise erzählen wir in der My Dubai-Serie die Geschichte des Deutschen Wolfgang Hohmann und wie seine Leidenschaft für das Radfahren die Straßenradfahr-Bewegung in Dubai zum Leben erweckte. Zum Film

2. Bleiben Sie sich treu
Wie könnte man authentischen Content für eine Marke kreieren, wenn er nicht dem Markenkern entspricht? Wir bewegen uns in einer wettbewerbsintensiven Welt, in der man das im Kampf um Umsätze leicht vergessen könnte. Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken und darauf, warum ihre Kunden zu Ihnen kommen.
Die BBC beispielsweise steht für Vertrauenswürdigkeit, Kreativität und Qualität. Die Rolle als Bildungsmedium erlaubt es uns, an Geschichten heranzutreten, an die andere sich nicht wagen können – zum Beispiel Algebra. Man denkt nicht gleich an Algebra, wenn man an einen packenden Film denkt. Aber der Film erzielte mit acht Millionen Views die höchsten Viewing-Raten und wurde im Rahmen unserer preisgekrönten Explorer-Serie für Huawei produziert. Zum Spot auf Facebook

3. Die Macht des Understatements
Manchmal ist weniger mehr. Man muss nicht immer das Produkt zeigen oder es mit Branding überfrachten. Die Geschichten sollen den Spirit der Markensprache einfangen und übertriebenes Branding überflüssig machen. Es hat durchaus einen Grund, warum Zuschauer sich mehr ärgern, wenn sie den Beginn einer Fernsehsendung versäumen, als die Werbeschaltung vor der Sendung. Stellen Sie den Inhalt in den Mittelpunkt. In der Sense of Service-Reihe zeigen wir, dass die Hingabe des Chefs Richard Corrigan an den Geschmack das Dienstleistungsverständnis von JW Marriott perfekt verkörpert. Zum Video auf BBC.com

Nach der Konzeption folgt die Produktion. Branded Content soll nicht platt werblich, sondern hochwertig und wirkungsvoll sein. Wie man dahin kommt, lesen new business-Abonnenten in der vollständigen Version des Artikels.

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() 16.05.2019


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