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Jung von Matt/Neckar und Social-Bee wollen mit Vorurteilen aufräumen

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Social-Bee wirbt mit "Suchbildern" - über "spot the refugee" sollen Betrachter die Geflüchteten im Bild erkennen. Im Kleingedruckten wird aufgelöst, dass es sich um die prominenten Persönlichkeiten handelt (Foto: Social-Bee)

"Vorurteile sind überall. Das müssen wir ändern." – unter diesem Motto steht die neue Kampagne des Integrations-Start-Ups Social-Bee, das in München und Stuttgart aktiv ist. Es positioniert sich als Integrationsdienstleister für Geflüchtete auf Arbeitssuche. Im Rahmen der Kampagne soll dafür sensibilisiert werden, dass eine Flucht im Lebenslauf eines Bewerbers keine Rolle spielen sollte.

Dabei stehen drei bekannte Testimonials im Mittelpunkt der Maßnahmen: Albert Einstein, Freddie Mercury und Marlene Dietrich – nach Definition der Genfer Konvention alle Geflüchtete. Einstein und Dietrich flohen vor den Nationalsozialisten, Mercury entging einer kriegerischen Revolution in Sansibar. Damit will die Kampagne zeigen, dass sich Fluchterfahrung und Arbeitskompetenz nicht gegenseitig ausschließen. Die Idee stammt von der Stuttgarter Agentur Jung von Matt/Neckar, die seit 2016 pro bono für das Start-up tätig ist.

Gründer Maximilian Felsner erklärt zu den Zielen des Projekts: "Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder zum Geflüchteten werden kann und zeigen, dass man Menschen nicht nach ihrer Geschichte bewerten kann."

Für die Ausspielung der Kampagne bekommt Social-Bee von den Werbeflächenvermietern Ströer und DSM Decaux Unterstützung: Sie stellen in Stuttgart und München über 500 Außenwerbeflächen für den guten Zweck zur Verfügung. Außerdem beteiligen sich mehrere Verlagshäuser und Printmagazine an der Kampagne, beispielsweise durch deutschlandweite Schaltungen in Magazinen wie '11 Freunde', 'P.M. History' und 'Bilanz'.

Social-Bee fungiert für Geflüchtete als zwischengeschalteter Arbeitgeber und stellt sie für eineinhalb bis zwei Jahre bei sich ein. In diesem Zeitraum werden die Geflüchteten an Partnerunternehmen vermittelt. So soll der bürokratische Aufwand verringert werden. Darüber hinaus betreut Social-Bee die Angestellten im Rahmen eines Integrationsprogramms, bestehend aus Deutschkursen, intensiver Einzelberatung und Zusatzqualifikationen. Die Integrationsquote von über 80 Prozent zeigt, dass auf diese Weise erfolgreich die Übernahme durch das Partnerunternehmen oder auch einen anderen Arbeitgeber erreicht werden kann.



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(as) 12.08.2019


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