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KI revolutioniert die Marketing-Branche: Investitionen über 2,5 Milliarden US-Dollar in 2018

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Allein im zweiten Quartal 2019 wurde eine milliarde US-Dollar in KI-bezogene Marketing-Unternehmen investiert. (Foto: NeONBRAND/Unsplash.com)
Allein im zweiten Quartal 2019 wurde eine milliarde US-Dollar in KI-bezogene Marketing-Unternehmen investiert. (Foto: NeONBRAND/Unsplash.com)

Die Investitionen in marketing-bezogene Künstliche Intelligenz wachsen stetig. In 2018 wurden 2,5 Milliarden US-Dollar in aufstrebende Unternehmen investiert, allein im zweiten Quartal 2019 war es eine Milliarde US-Dollar. Seit 2014 erhielt dieser Bereich eine Investitions-Summe von insgesamt elf Milliarden US-Dollar. Das zeigt der aktuelle Report AI and the Services Revolution: The impact of AI and Data on Digital Marketing des M&A-Beratungs- und Tech-Investitions-Unternehmen GP Bullhound.

Europa hat höchste Wachstumsrate

Während Nordamerika mit einem Jahres-Volumen von rund 1,5 Milliarden US-Dollar in den Jahren 2014 bis 2018 den größten Anteil der Finanzierung von KI-Marketing-Unternehmen bereitstellt, weist Europa die höchste Wachstumsrate auf. Im ersten Halbjahr 2019 wurden 30 Prozent aller Transaktionen auf dem europäischen Markt getätigt, während asiatische Transaktionen von 20 Prozent in 2018 auf nur 5 Prozent im ersten Halbjahr 2019 zurückgegangen sind.

KI steckt in der Praxis noch in den Kinderschuhen

Die Anwendung von KI im Marketing befindet sich laut Report aber noch in einem frühen Stadium. Sie ist aber für Marketer, die Marketingbudgets gewinnbringend und zielgerichtet investieren wollen, von wachsendem Interesse.

"Künstliche Intelligenz läutet den Beginn einer neuen Marketing-Ära ein. Sie ist von der Notwendigkeit getrieben, riesige Mengen an unterschiedlichen Daten zu verbinden, Muster aufzudecken und Vorhersagen zu treffen, die nur die KI bewältigen kann", sagt Oliver Schweitzer, in New York Executive Director bei GP Bullhound und Autor der Studie, sagt dazu. "KI wird zunehmend in Digital Services und Marketingprozessen integriert. Jedoch werden menschliche Intelligenz und Intuition weiterhin entscheidend sein, um Ergebnisse zu interpretieren und strategische sowie kreative Pläne entsprechend umzusetzen. Während nordamerikanische Unternehmen, die sich mit der Vermarktung von KI befassen, den Bereich nach wie vor dominieren, gab es in jüngster Zeit ein starkes Wachstum in Europa. Letztendlich bedient diese globale Branche aber multinationale Kunden, die Rat zu der Verarbeitung, Interpretation und Benutzung des riesigen Datenvolumens suchen, das über Verbraucher gesammelt wird", so Schweitzer weiter.

Zahl der Wachstum-Finanzierungsrunden übersteigt die der M&A-Transaktionen

Der Report zeigt, dass der Markt um Marketing-KI noch im Entstehen ist, wobei die Zahl der Privat-Platzierungen mit 126 Wachstums-Finanzierungsrunden in 2018 die Zahl der M&A-Transaktionen deutlich übersteigt (83 in 2018). M&A wächst immerhin deutlich – 2014 gab es in der Branche gerade einmal elf Deals. Ebenso gibt es eine klare Tendenz für eine signifikante Steigerung der Wachstums-Finanzierungsrunden über das Jahr 2018 hinaus, mit bisher 1,5 Milliarden US-Dollar in 68 Transaktionen im laufenden Jahr.

Der vollständige Bericht “AI and the Services Revolution” steht hier zum Download zur Verfügung.


Methodik

Der Report bezieht sich nur auf Tech- und Digital-Services-Unternehmen mit einer Ausrichtung auf Software und Services, die im Digital-Marketing-Bereich tätig sind, einschließlich Adtech, Marketing-Tech, Marketing-Kommunikationsagenturen und Beratungsunternehmen. Dazu gehören Unternehmen, in denen künstliche Intelligenz, Machine Learning, Deep Learning, Neural Networks, neuronale Netze, Verarbeitung und/oder Erzeugung natürlicher Sprache sowie Computer Vision zu den wichtigsten Säulen ihres Geschäftsmodell darstellen. Die Analyse basiert auf Daten vom 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2019. Es wurden keine Regionen ausgeschlossen.Die Quellen von "Digital Services" beinhalten nur öffentliche Daten zum Beispiel Datenplattformen wie Capital IQ, Pitchbook, Presseartikel usw. Die Genauigkeit der unserer Analyse zugrunde liegenden Datensätze beschränkt sich daher auf die veröffentlichten Daten.




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(sh) 18.10.2019


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