ANZEIGE

Reichweiten der Zeitungs-Websites steigen im Zuge der Corona-Pandemie

%%%Reichweiten der Zeitungs-Websites steigen im Zuge der Corona-Pandemie%%%


In der Krise suchen Menschen verstärkt nach Orientierung und verlässlichen Informationen. Davon profitieren zurzeit offenbar die Online-Angebote der Zeitungsverlage. Wie die aktuellen Nutzungszahlen zeigen, sind die digitalen Reichweiten der Blätter hierzulande um bis zu 65 Prozent angestiegen, seit das Coronavirus die Nachrichtenlage beherrscht.

In der vergangenen Woche (16.-22.03.20) haben laut BDZV (Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger) mehr als zwei Drittel (67,1 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren auf die Informationsangebote der Zeitungen im Web zugegriffen. Allein mit ihrem digitalen Angebot haben die Titel damit 46,2 Millionen Menschen erreicht. Ende Januar lag die wöchentliche Reichweite noch bei 50,1 Prozent, das bedeutet ein Plus von 34 Prozent. Die überregionalen Zeitungen konnten ihre digitale Reichweite seit Ende Januar sogar um 64,8 Prozent steigern und erreichten vergangene Woche 40,2 Prozent der Deutschen beziehungsweise 27,7 Millionen Unique User. Auch bei den Kaufzeitungen hat die Nutzung um gut 33 Prozent zugelegt. Sie erreichen ein Drittel der Bevölkerung. Das zeigt eine Auswertung der AGOF daily digital facts.

Gerade regionale Nachrichten und Informationen zur Situation am Wohnort sind für die Menschen im Moment essenziell. Das dokumentieren auch die erheblich gestiegenen Zugriffen auf die Webseiten der regionalen Abonnementzeitungen. Sie sind das am stärksten nachgefragte digitale Zeitungsangebot und haben in der vergangenen Woche 57,3 Prozent der Bevölkerung erreicht. Das entspricht 39,4 Millionen Nutzern und einem Zuwachs von 52,8 Prozent seit Januar.

Obwohl auch die Zeitungen zur Zeit nur unter sehr erschwerten und ungewohnten Bedingungen produzieren können - fast alle Redaktionen arbeiten inzwischen aus dem Homeoffice -, zeigen die hohen Nutzungszahlen laut BDZV, "wie wichtig die seriöse journalistische Arbeit ist".

Wie berichtet profitieren neben Zeitungs-Websites zurzeit auch klassische TV-Nachrichten vom starken Interesse an Corona-Themen.



zurück

(vs) 24.03.2020


Druckansicht

Artikel empfehlen


ANZEIGE


Folgen Sie uns auf Twitter unter @nbZwitscher



Folgen Sie uns auf Instagram