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"Da anfangen, wo das Geschäft von Google und Facebook aufhört!"

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Christian Schmalzl, neuer Co-CEO von Ströer (Foto: BDZV)

Content statt Kontaktmenge, Werbewirkung statt Nutzerdaten, lokale Nischen statt globale Strategien – die deutschen Medienhäuser versuchen im digitalen Wettbewerb mit den US-Playern auf unterschiedliche Art und Weise zu bestehen.

Die Herausforderungen, vor denen die Medienanbieter stehen, sind riesig: Schätzungsweise 70 Prozent des digitalen Werbemarktes in Deutschland wird 2020 in der Hand von Google und Facebook liegen. Bereits heute schöpfen die beiden US-Internetkonzerne rund 55 Prozent ab. Was können also die deutschen Medien und insbesondere der kleinteilige Zeitungsmarkt gegen Search, Social und massenweise Nutzerdaten aufbieten? Das diskutierten Branchenvertreter in der vergangenen Woche auf dem ersten Vermarktungsgipfel des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin.

Wie der digitale Wandel jenseits der Zeitungsbranche gelebt wird, zeigte Christian Schmalzl, neuer Co-CEO von Ströer, auf dem BDZV Vermarktungsgipfel auf. Das Kölner Unternehmen, das vor fünf Jahren noch als reiner Außenwerbekonzern aufgetreten ist, hat allein in den vergangenen 48 Monaten 82 Akquisitionen (u. a. T-Online, Interactive Media, Seeding Alliance) getätigt und sich damit viel digitale Expertise ins Haus geholt. Gleichzeitig wurde in die Digitalisierung der Außenwerbung investiert, sodass das Unternehmen heute medienübergreifende (DOOH, Online, Mobile) Kampagnen vermarkten kann.

Die Akquisitions- und Entwicklungsstrategie von Ströer ist dabei auf die Nische ausgerichtet, vor allem auch um nicht mit Google und Facebook in eine Wettbewerbssituation zu geraten. "Da anfangen, wo deren Geschäft aufhört", lautet die Devise von Schmalzl.

Mehr dazu und welche Strategien die Branche darüber hinaus bereithält, lesen Abonnenten von 'new business' in der aktuellen Printausgabe.



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(mm) 04.04.2017


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