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YouGov-Studie: Netflix verzeichnet starke Zugewinne bei Millennials

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Video-Streaming ist weiter auf dem Vormarsch: 70 Prozent der sogenannten Millennials (18- bis 34-Jährige) nutzen mindestens eine SVoD-Anbieter. Auch bei den älteren Nutzern ab 35 Jahren sind die US-Dienste gefragt: In dieser Altersgruppe schaut fast die Hälfte (52 %) Serien und Filme on demand. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'Kampf der Streaming-Anbieter' des Kölner Meinungsforschungsunternehmens YouGov. Für die Analyse wurden zwischen dem 15.3. und dem 18.3.2019 rund 2.027 Personen in Deutschland befragt. Die Umfrageergebnisse wurden mit Daten des Marken-Trackers YouGov BrandIndex verknüpft.

Laut der Untersuchung profitiert vor allem Netflix von der zunehmenden Nutzung von Streaming-Angeboten. Die US-Plattform gelang es, in der Zielgruppe der Millennials deutlich an Mitgliedern zu gewinnen. Während im Jahr 2015 nur knapp drei Prozent der 18- bis 34-Jährigen angaben, mindestens einmal pro Woche Inhalte auf Netflix zu schauen, sind 2019 bereits 33 Prozent regelmäßige Netflix-Nutzer. Damit verzeichnet das SVoD-Portal im Vergleich zu anderen Anbietern den mit Abstand größten Zuwachs in der Zielgruppe der Millennials und überholt 2018 den stärksten Wettbewerber Amazon Prime Video.

Wie die Studie ebenfalls ergab, nutzen Millennials zum Teil unterschiedliche Plattformen für verschiedene Formate. So schauen Millennials Serien am häufigsten bei Netflix (82 %). Drei Viertel (76 %) der jungen Zielgruppe finden zumindest gelegentlich auch am Serienangebot von Amazon Prime Video gefallen. Bei Filmen liegen die beiden Streaming-Dienste gleich auf: 80 Prozent greifen auf Netflix zurück, 79 Prozent präferieren Amazon Prime Video. Online-Mediatheken hingegen werden von Millennials eher zum Streamen von Dokumentationen genutzt (60 %). Sky ist in dieser Altersgruppe vor allem wegen seiner Sport-Inhalte gefragt (49 %).

In einem weiteren Teil der Studie wurden die Nutzungsgründe von den Plattformen untersucht. So nutzen drei Viertel der Millennials Netflix zur Entspannung nach einem anstrengenden Tag. Auch für einen sogenannten Serienmarathon wird der US-Dienst von der jungen Generation präferiert (60 %). Mediatheken von ARD und ZDF hingegen werden häufiger (46 %) zur Weiterbildung genutzt.

Die wachsende Zahl an Streaming-Anbieter sehen Millennials mehrheitlich kritisch. 58 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu: ‚Es gibt einfach zu viele Streaming Plattformen‘. Gefragt nach der konkreten Bereitschaft, das neue Streaming-Angebot von Apple zu nutzen, würden zwei Drittel der Millennials die neue Plattform bestimmt oder wahrscheinlich nicht nutzen.



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(mak) 16.04.2019


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