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RTL Group: TV-Produktion und Digitalgeschäft treiben den Umsatz

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Thomas Rabe führt die RTL Group als CEO neben seiner Aufgabe als Bertelsmann-Boss (Foto: RTL Group)

Die RTL Group mit Sitz in Luxemburg hat im ersten Quartal 2019 ihren Umsatz um 7,2 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro (Q1/2018: 1,42 Mrd. Euro) erhöht. Bereinigt stiegen die Erlöse ebenfalls um 7,2 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro (Q1/2018: 1,39 Mrd. Euro). Wachstumstreiber waren die Produktionsfirma Fremantle und das Digitalgeschäft.

Der Umsatz aus den Sendergeschäften der RTL Group sank hingegen um 2,0 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro (Q1/2018: 1,11 Mrd. Euro). Als Grund nennt die Bertelsmann-Tochter schrumpfende TV-Werbemärkte in Deutschland (zum Teil aufgrund des Oster-Effekts), den Niederlanden und Belgien.

Der Umsatz aus der Inhalteproduktion (Fremantle) stieg um 41,3 Prozent auf 383 Millionen Euro (Q1/2018: 271 Mio. Euro), hauptsächlich aufgrund der Formate 'American Gods' und 'America’s Got Talent: The Champions'. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet die RTL Group für Fremantle weiterhin ein organisches Umsatzwachstum zwischen 4 und 7 Prozent, ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten.

Der Digitalumsatz der Multi-Plattform-Netzwerke (MPNs) der RTL Group sowie von SpotX stieg aufgrund des Wachstums bei BroadbandTV und SpotX um 25,0 Prozent auf 105 Millionen Euro (Q1/2018: 84 Mio. Euro). Die verbleibenden Anteile an BroadbandTV will die RTL Group im Übrigen nicht verkaufen. Der Video-on-Demand-Umsatz der RTL Group stieg um 10,9 Prozent auf 51 Millionen Euro (Q1/2018: 46 Mio. Euro). Damit stieg der gesamte Digitalumsatz der RTL Group um 15,8 Prozent auf 220 Millionen Euro (Q1/2018: 190 Mio. Euro).

Ende März 2019 verzeichnete die RTL Group für ihre Video-on-Demand-Plattformen (die Bezahlangebote von TV Now in Deutschland und Videoland in den Niederlanden) insgesamt 1,15 Millionen zahlende Abonnenten, was einem Wachstum von 59 Prozent gegenüber Ende März 2018 entspricht.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet RTL-CEO Thomas Rabe, dass der Gesamtumsatz moderat steigen wird (+2,5 Prozent bis +5,0 Prozent; ohne Wechselkurseffekte), erneut getrieben durch das Digitalgeschäft und Fremantle. Das Ebita wird hingegen erwartungsgemäß um -2,5 bis -5,0 Prozent zurückgehen, was auf Investitionen in Programminhalte und VOD-Dienste zurückzuführen ist.




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(mm) 16.05.2019


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