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Deloitte-Studie: Ein Viertel der Unternehmen setzt Internet of Things in der Praxis ein

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Digitale Anwendungen wie Internet of Things- und Machine-to-Machine-Dienste sind bei einem Viertel der deutschen Unternehmen im Einsatz. In den kommenden Jahren wird mit einer wachsenden Nutzung im B2B-Bereich gerechnet. (Grafik: Deloitte)

Intelligente Technologien wie Internet of Things (Iot) und Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) stoßen auf großes Interesse im B2B-Markt. Zu diesem Ergebnis kommt der B2B-Telko-Expertenbarometer 2019 des Beratungsunternehmens Deloitte, Deutschlandsitz in München. Für die Untersuchung wurden 200 Telekommunikationsexperten zum Status quo und den Bedürfnissen der marktakteure befragt. Demnach nutzt ein Viertel der deutschen Unternehmen bereits intelligente Technologien. Weitere 47 Prozent können sich vorstellen, die Dienste in Zukunft in ihren Geschäftsalltag einzuführen.

Neben mobilen Kommunikationsangeboten (67 %) setzen deutsche Unternehmen vor allem auf xDSL-Festnetzdienste (61 %)als Anschlusstechnologien. Weitere 47 Prozent nutzen bereits Glasfaser, vor allem mittlere und große Firmen sind hier besonders stark vertreten. Von den Großunternehmen, die nicht über einen Glasfaseranschluss verfügen, haben zwei Drittel entweder keinen hohen Bandbreitenbedarf oder sie halten VDSL für ausreichend. Bei kleineren Firmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern denken hingegen nur 23 Prozent, dass VDSL ausreicht. Doch obwohl zahlreiche kleinere Unternehmen einen hohen Bedarf an Glasfaser-Anschlüssen haben, scheitert für 54 Prozent von ihnen der Einsatz daran, dass Glasfaser faktisch nicht verfügbar ist. Nur jedes fünfte Unternehmen gibt in der Befragung an, dass der Einsatz von Glasfaser zu teuer sei.

Den künftigen Bedarf nach einer höheren Bandbreite ins Internet schätzen 17 Prozent der befragten Unternehmen als groß ein. Knapp zwei Drittel glauben indes, dass der Bedarf lediglich wie bisher weiter steigen wird. Eine Ausnahme bilden allerdings großen Unternehme, die auf innovative B2B-Lösungen, IoT und M2M setzen: 93 Prozent prognostizieren einen (stark) steigenden Bandbreitenbedarf.

Große Hoffnungen in künftige 5G-Infrastrukturen sind vor allem bei großen und mittelgroßen Unternehmen stark ausgeprägt. Kleine Unternehmen sind hier wesentlich zurückhaltender. Gut ein Drittel aller Studienteilnehmer schätzt aber, dass die neue Funktechnik in Zukunft die Festnetzanbindungen ablösen wird.

Eine große Bedeutung für Unternehmen hat weiterhin das Thema Datensicherheit: 38 Prozent der Unternehmen sehen sich hier schon gut versorgt. Die Mehrheit der Befragten stufte die eigene Firma immerhin als ausreichend abgesichert ein. Lediglich 16 Prozent der Befragten sehen konkreten Handlungsbedarf bei Datenschutz und Sicherheit. Während sich vor allem große Firmen (über 250 Mitarbeiter) als gut aufgestellt betrachten (52 %), schätzen sich kleine und mittelgroße Unternehmen (24 % bzw. 37 %) größtenteils als eher ausreichend vorbereitet ein.




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(mak) 07.06.2019


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