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Studie: Chief Digital Officers haben schweren Stand in Unternehmen

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Die Datenverwertung spielt kaum eine Rolle (Grafik: Egon Zehnder)

Im Zuge der Digitalisierung haben viele, vor allem große Unternehmen das Thema in den Vorstand geholt und den Posten des Chief Digital Officers (CDO) installiert. Wie nun eine Studie der Personalberatung Egon Zehnder (Zürich) zeigt, stoßen die CDOs noch vielfach auf interne Widerstände. So gaben 54 Prozent der 107 befragten Chief Digital Officers (CDO) an, mehr Zeit damit zu verbringen, in ihrer Organisation für ihre Digitalstrategie zu werben als diese tatsächlich umzusetzen.

Die Studie mit dem Titel 'CDO Decoded: The First Wave of CDOs Speaks', die in 20 Ländern durchgeführt wurde, bildet Unternehmen ab, die zusammen auf einen Umsatz von rund einer Billion Dollar kommen (rund 980 Milliarden Euro).

Demnach gaben 84 Prozent der Befragten an, die ersten Digitalvorstände ihrer Organisation zu sein. 65 Prozent haben die Position erst seit drei Jahren oder kürzer inne. "Viele Unternehmen – und die CDOs selbst – rätseln noch immer, welche Rolle Digitalvorstände haben", sagte Lindsay Trout, die Leiterin der globalen Praxisgruppe Digital von Egon Zehnder. "Klar ist aber, dass die Erfahrungen der ersten Generation von CDOs entscheidend dafür sind, in welche Richtung die digitale Reise geht."

64 Prozent sehen ihren CEO in einer gelebten Vorbildfunktion in Sachen Digitalisierung, aber nur 40 Prozent glauben, dass das auch für ihren CFO gilt. 80 Prozent stimmten zudem der Aussage zu, dass die Entwicklung einer neuen digitalen Unternehmenskultur "schwieriger" oder "viel schwieriger" sei als erwartet. 68 Prozent nannten als Hindernisse auch die fehlende Datenintegration und Silo-Denken im Unternehmen.

Nur 25 Prozent waren der Ansicht, dass ihr Unternehmen bereit für die digitale Transformation war, als sie ihren Job antraten.



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(mm) 11.06.2019


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