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Corona-Krise: Gebeutelte Messebranche erhält Schlichtungsstelle

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Der Fachverband Messen und Ausstellungen e.V. (FAMA) mit Sitz in Düsseldorf hat eine rechtliche Schlichtungsstelle eingeführt. Damit sollen außergerichtliche Lösungen bei Konflikten im Bereich des Veranstaltungsrechts ermöglicht werden. Das Angebot richtet sich zudem auch an Unternehmen, die nicht FAMA-Mitglieder sind. FAMA-Mitgliedern wird für das Verfahren ein Rabatt auf die regulären Stundensätze eingeräumt. Sofern nur einer der Beteiligten FAMA-Mitglied ist, soll der vergünstigte Preis für alle Beteiligten gelten.

Hintergrund der neuen Schlichtungsstelle sind die Absagen und zeitlichen Verlegungen von Messen und Ausstellungen im Zuge der Corona-Krise. Das führt bei vielen Veranstaltern, Ausstellern, Messebaubetrieben und sämtlichen Dienstleistern rund um die Messen zu teils dramatischen Einnahmeverlusten. Neben diesen wirtschaftlichen Folgen rechnet der FAMA mit einer Vielzahl von rechtlichen Konflikten.

FAMA-Vorsitzender Hans-Joachim Erbel erklärt: "Die Corona-Krise stellt uns alle vor eine große Herausforderung - auch juristisch. Denn vieles ist unklar und mit einem hohen rechtlichen Risiko behaftet. Deshalb wollen wir mit unserer Schlichtungsstelle ein freiwilliges und konstruktives Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten bieten."



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(mm) 26.03.2020


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