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Der Medien-Konzern P7S1 steigert Profitabilität trotz Umsatz-Rückgnags - Foto: P7S1

ProSiebenSat.1: Starkes EBITDA-Wachstum im 1. Halbjahr 2026

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media SE mit Sitz in Unterführung bei München blickt auf ein erfeuliches erstes Halbjahr 2026 zurück. Zwar ist der Umsatz aufgrund der Portfolio-Bereinigung um neun Prozent bzw. 151 Mio. Euro von 1.695 auf 1.544 Mio. Euro gefallen, doch beim EBITDA gab es ein kräftiges Plus in Höhe von 152 Mio. Euro. Damit kehrte wieder in die Gewinn-Zone zurück. Im ersten Halbjahr 2025 lag das EBITDA noch bei -28 Mio. Euro, jetzt steht ein Plus von 124 Mio. Euro unterm Strich. Das soll auch so weitergehen. Für das gesamte Jahr rechnet P7S1 mit einem leichten organischen Wachstum sowie einem hohem EBITDA. Der neue Hauptaktionär MFE (Media for Europe) dürfte sich über diese Entwicklung allemal freuen. 

Group CEO Marco Giordani: "Das erste Halbjahr 2026 zeigt, dass wir unsere strategischen Prioritäten konsequent umgesetzt und unsere Profitabilität deutlich gesteigert haben. So treiben wir in einem herausfordernden Umfeld die Transformation von ProSiebenSat.1 entschlossen voran – mit klarem Fokus auf Entertainment, strikter Kostendisziplin und gezielten Investitionen in unsere Zukunft. Mit der geplanten Vereinheitlichung der Streaming-Infrastruktur für Joyn gehen wir nun den nächsten wichtigen Schritt: Eine gemeinsame Technologie-Plattform mit MFE schafft Effizienz und Skalierbarkeit, während lokale Inhalte unsere Relevanz in den verschiedenen Ländern sichern. Die Verbindung von paneuropäischer Stärke mit attraktiven lokalen Inhalten ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil."

Group CFO Bob Rajan: "Wir haben angekündigt, unser Portfolio stringent auf Wertschöpfung zu überprüfen – und genau das setzen wir um. Seit Jahresbeginn haben wir sechs Unternehmen verkauft mit dem Ziel, die Ertragskraft des Konzerns nachhaltig zu stärken und die Fokussierung auf das Entertainment-Geschäft in der DACH-Region konsequent voranzutreiben. Unser Weg ist klar: Wachstum durch Profitabilitätssteigerung. Diese Zielsetzung spiegelt sich auch in unserer EBITDA-Erwartung für das Gesamtjahr wider, die wir mit dem starken Ergebniswachstum im ersten Halbjahr unterstreichen."

Die P7S1-Bereiche 

Im Segment Entertainment sank der Umsatz um acht Prozent von 1.011 auf 952 Mio. Euro. Ursachen sind die rückläufigen Werbe-Investitionen in die klassische TV-Werbung und die Fußball-Weltmeisterschaft, die von der Konkurrenz übertragen wurde. Die digitalen & smarten Werbe-Erlöse legten hingegen um sechs Prozent zu. Gut lief es hier auch bei den Distributionserlösen- Die Einnhamen ´durch Subscription im Video-on-Demand-Bereich (Joyn) wuchsen um 20 Prozent.

Im Segment Commerce & Dating sank der Umsatz um 14 Prozent bzw. 93 Mio. Euro auf nunmehr 591 Mio. Euro. Hier machen sich die Konsum-Zurückhaltung sowie das intensive Wettbewrbsumfeld bemerkbar. Positiv lief es hingegen im Beauty & Lifestyle-Bereich, der um fünf Prozent bzw. 23 Mio. Euro zulegen konnte. 

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