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Die Telekom macht mit der Kampagne "Was sich neckt ..." im Rahmen der Aktion #GegenHassImNetz auf die zunehmende digitale Gewalt gegen Frauen aufmerksam - Foto: Telekom

Telekom setzt Erfolgskampagne #GegenHassImNetz fort

Im Sommer 2020 gestartete Initiative der Telekom, „#GegenHassImNetz“ widmet sich in ihrer neuesten Kampagne dem Thema „Digitale Gewalt gegen Frauen“, denn die ist verbreiteter als man denkt und wird zu oft verharmlost. Dementsprechend steckt hinter dem Kampagnentitel „Was sich neckt …“ mehr, als das bekannte geflügelte Wort.

Denn: Laut einer Studie der Dublin City University aus dem Jahr 2024 dauert es gerade mal 17 Minuten, bis einem jungen Mann frauenfeindliche Inhalte auf Social Media ausgespielt werden. Laut BKA und Bundesfrauenministerium (2026) hat in Deutschland jede fünfte Frau bereits wie auch immer geartete Gewalt im Netz erfahren. Aber nur 2,4 Prozent bringen das zur Anzeige. Und einer LeSuBiA (Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag), die 2026 veröffentlicht wurde, haben ehr als 60 Prozent der 16- bis 17-jährigen Mädchen in den letzten fünf Jahren digitale Gewalt erlebt.

Diese Zahlen zeigen, dass die Verharmlosung von Gewalt gesellschaftlich tiefer verankert ist, als man denkt. Mit der Folge, dass diese anscheinende Selbstverständlichkeit die zunehmende Akzeptanz von (digitaler) Gewalt fördert.

Christian Hahn, Leiter Marketingkommunikation und Media der Telekom: „Digitale Gewalt hat viele Formen – alle sind hässlich. Sie darf niemals verharmlost, relativiert oder entschuldigt werden. Weder im echten Leben noch im Netz.“

Denn (digitale) Gewalt verursacht Angst, Stress und Rückzug. Sie schränkt die freie Meinungsäußerung ein und gefährdet ein respektvolles, vielfältiges Miteinander im digitalen Raum. Über allem schwebt, dass Gewalt gegen Frauen dort zunimmt, wo Grenzen nicht ernst genommen, Übergriffe hingenommen und Betroffene allein gelassen werden.

Marike Mehlmann-Tripp, Leiterin Social Engagement bei der Telekom: „Für Betroffene ist dieses Wegschauen fatal: Sie fühlen sich hilflos, von der Gesellschaft übersehen und im Stich gelassen. Zeit, das zu ändern! Das Umfeld kann den entscheidenden Unterschied machen: Respekt, Hinschauen und Unterstützung können aus passiven Beobachtern Verbündete machen.“

Entsprechend richtet die Telekom mit der Kampagne „Was sich liebt…“ den Appell an die Gesellschaft, digitale Gewalt nicht zu verharmlosen, sondern hinzusehen und dagegen aktiv zu werden. Die Botschaft lautet: „Was sich liebt, das respektiert sich. Was sich liebt, das unterstützt sich. Gemeinsam gegen Hass im Netz.“

Das Video, das im Zentrum der Kampagne steht, zeigt, wie schnell Übergriffe und Verletzungen Teil des Alltags von Mädchen und Frauen werden können und wie selbstverständlich das Umfeld damit umgeht. „Was sich liebt, das neckt sich“ – ein geflügeltes Wort, das gern als Reflex von denen genutzt wird, die mit Situationen, in denen Frauen wie auch immer geartete Übergriffe von Frauen ausgesetzt sind, überfordert sind. Er scheint ein Art Reflex zu sein, sich der Situation durch Banalisieren und Verharmlosen zu entziehen, indem die vor den eigenen Augen legitimiert wird.

Dann der Cut, der Perspektivwechsel. Wegsehen wird zu Hinsehen, Passivität zu Unterstützung. Und auf einmal bekommt der Satz „Was sich liebt …“ eine neue Bedeutung. „Das neckt sich“ wird zu „das respektiert man“ und „das unterstützt sich“. Die zentrale Botschaft ist: Die Gesellschaft hat es in der Hand einen Unterschied zu machen. Indem sie hinsieht, aktiv wird und den Betroffenen zur Seite steht.

Zornitsa Dimitrova, Regisseurin des Films: "Mich interessiert, wo digitale Gewalt eigentlich anfängt. Nicht erst im Kommentarbereich, sondern viel früher – in Sätzen, die wir alle kennen und die viel zu lange weggelacht wurden. ‘Was sich liebt... ist für mich ein Film über genau diesen gefährlichen Übergang: von kleinen Grenzüberschreitungen, die angeblich nicht so gemeint waren, bis zu einer Realität, in der Frauen sich online und offline nicht mehr sicher fühlen.“

Die Kampagne startet am 21. September 2026 im TV sowie in Social Media.

Credits:
Auftraggeber: Deutsche Telekom, Bonn, Ulrich Klenke (Chief Brand Officer), Dr. Christian Hahn (VP Marketing Communications Strategy & Media), Carolin Kunz (Project Lead GHiN), Marike Mehlmann-Tripp (Lead Social Engagement), Sabrina Haag (Social Engagement), Nadja Kirchhof (Pressesprecherin); Agentur: Jung von Matt, Hamburg, Thomas Heyen (Managing Director), Florian Laufenberg (Executive Client Service Director), Alexander Norvilas (Executive Creative Director), Jessica Buch (Executive Strategy Director), Marian Schuett (Creative Director), Ralph Teichmann (Head of Creative Services), Sina Schwarz (Account Director), Wanda von Mandelsloh (Copywrite); Media: Mindshare, Frankfurt, Rene Saglimbeni (Group Head Client Service), Paula Suna (Group Head Client Service), Victoria Bernd (Client Service Director), Emetriq, Hamburg, Julia Seib (Account & Programmatic Management); Filmproduktion: Simon & Paul, Hamburg, Zornitsa Dimitrova (Regie), Olan Collardy (DoP), Simon Fessler (Executive Producer), Tobias Aubel (Creative Producer), Service Production: Radioactive Film, Styling: Kato Gelashvili, Ausstattung: Julija Gascone; Musik: Supreme Music, Hamburg; Shooting: Jana Edisonga (Fotografin)