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Burda schickt Focus in den gemeinsamen Newsroom

Burda will die Reichweitenstärke von Focus Online mit der Recherchearbeit der Print-Redaktionen verbinden: Dafür legt Hubert Burda Media die bislang getrennten Redaktionen von Focus, Focus Money, Focus Online und Focus Plus zusammen (berichtete unter anderem Die Zeit). Ziel sei es, die Stärken der gedruckten Magazine und der digitalen Angebote zu bündeln und die Marke stärker auf das Internet auszurichten.

Bereits Anfang 2027 sollen die Redaktionen an den Standorten München und Berlin in gemeinsamen Newsrooms arbeiten. Für das erste Halbjahr 2027 ist zudem eine Neugestaltung der Angebote geplant, bis Mitte 2027 soll die Zusammenlegung abgeschlossen sein. Zu möglichen personellen Folgen machte Burda keine konkreten Angaben.

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Burda spricht von einer integrierten Redaktion und einem Digital-First-Ansatz. Inhaltlich will das Unternehmen stärker auf konstruktiven Journalismus, klare Sprache und einen „begründeten Optimismus“ setzen. Einzelne journalistische Persönlichkeiten sollen vor allem in Audio- und Video-Formaten stärker hervortreten.

Die Neuorganisation ist Teil eines größeren Konzernumbaus. Burda hatte bereits angekündigt, den Burda Verlag und den Digital-Publisher BurdaForward zusammenzuführen. Stefan Ottlitz, zuvor beim Spiegel, verantwortet als neu geschaffener Chief Digital Officer die Focus-Angebote aus einer Hand (mehr zu beidem lesen Sie hier). Zudem sollen das Medien- und das Beteiligungsgeschäft rechtlich getrennt werden, diese Umstrukturierung soll spätestens 2028 abgeschlossen sein.