Suchen

Markenverband: Michael Steinhauser wechselt an die Spitze der Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter (VSA) - Foto: Privat

VSA holt neuen Geschäftsführer vom Markenverband

Die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter (VSA) bekommt einen neuen Geschäftsführer: Michael Steinhauser übernimmt die Position zum 1. Januar 2027. Er kommt vom Markenverband in Berlin, wo er seit Dezember 2022 den Bereich External Affairs leitete. Bei der VSA soll er die strategische Weiterentwicklung des Verbands verantworten. Er folgt auf Inka Müller-Schmäh, die bekanntlich ihre Geschäftsführertätigkeit zum 1. April 2026 auf eigenen Wunsch beendet hat.

Steinhauser bringt Erfahrung aus der Sport- und Medienbranche sowie der politischen Interessenvertretung mit. Vor seinem Wechsel zum Markenverband war er seit 2020 Leiter Kommunikation und Pressesprecher beim Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Von 2012 bis 2020 verantwortete er die Unternehmenskommunikation bei Intersport Deutschland. Zuvor war er unter anderem für das Deutsche Sportfernsehen (heute Sport1) und als Journalist im Hörfunk und Fernsehen tätig. Außerdem war er geschäftsführender Gesellschafter der Münchner PR-Agentur Matchit PR.

Beim Markenverband leitete Steinhauser den 2022 neu geschaffenen Bereich External Affairs. Dort wurden die politische Kommunikation sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Interessenvertretung der deutschen Markenwirtschaft gebündelt. Wer ihm nachfolgt, ist noch offen.

Bei der VSA soll Steinhauser insbesondere die Bereiche Public Affairs, Marketing und Research weiterentwickeln. VSA-Präsident Michael Meeske sieht in seiner Erfahrung in der Sport- und Medienbranche sowie in der politischen Interessenvertretung in Berlin und Brüssel eine wichtige Grundlage für die weitere Verbandsarbeit.

Steinhauser will die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Sportsponsorings stärker in die öffentliche und politische Diskussion einbringen. Sportsponsoring sei eine wichtige Finanzierungsgrundlage für den organisierten Sport in Deutschland, erklärte er anlässlich seiner Berufung.

Seine Vorgängerin Inka Müller-Schmäh war seit Oktober 2012 für die VSA tätig, zunächst als Justiziarin und ab Januar 2014 als Geschäftsführerin. Sie prägte laut einer Mitteilung den strategischen Aufbau des Verbands und dessen Positionierung als Interessenvertretung der Sportrechteanbieter. Zu ihren Schwerpunkten zählten die politische Interessenvertretung, rechtliche Rahmenbedingungen für Sponsoring sowie die Weiterentwicklung des Gattungsmarketings. Seit April 2026 ist die Volljuristin als Juristin für Bau- und Umweltrecht beim Landkreis Potsdam-Mittelmark tätig.

Die 2012 gegründete Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen von Sportrechteinhabern in Deutschland. Zu den Mitgliedern zählen Organisationen und Unternehmen aus dem Breiten- und Profisport, darunter der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball Liga (DFL), die Handball-Bundesliga, die Deutsche Eishockey Liga und die Basketball Bundesliga sowie die Vermarktungsagenturen Infront und SPORTFIVE. Die VSA setzt sich unter anderem für bessere rechtliche Rahmenbedingungen und die Weiterentwicklung des Sportsponsorings ein.

Kostenlos versorgt Sie der new-business-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!

E-Mail:

Sicherheitscode hier eintragen: