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Bord-Exemplare: Handelsblatt prüft Klage gegen Lufthansa

In Zeiten geringer Anzeigen-Erlöse hat die Bedeutung der sogenannten Bord-Exemplare (sind kostenfreie Exemplare von Zeitungen und Zeitschriften an den Gates, an Bord sowie in den Loungen) zumindest aus Sicht der Verlage deutlich abgenommen. Für die Fluglinien hingegen ist dieser Service für ihre Passagiere nach wie vor ein Mehrwert. Zwischen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VGH), Düsseldorf, und der Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, ist daher ein Streit um die Kosten entbrannt. VGH-Chef Gabor Steingart soll jetzt sogar die Kanzlei des Münchner Rechtsanwalts Dr. Peter Gauweiler damit beauftragt haben, eine Klage gegen die Lufthansa auszuarbeiten. Das berichtet die 'Welt am Sonntag'.

Laut WamS-Redakteur Jan Dams ist Gabor Steingart der Auffassung, das die Lufthansa einerseits zu wenig für die ausgelegten bzw. verteilten Exemplare von der 'WirtschaftsWoche' und vom 'Handelsblatt' zu wenig bezahlt, aber andererseits zu hohe Gebühren für den Transport, die Verteilung und die spätere Entsorgung berechnen würde. Insgesamt soll der Schaden für die VGH auf mehr als 15 Millionen Euro belaufen.

VGH-Chef Steingart hat sich mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr zu einem klärenden Gespräch getroffen, aber dabei kam es nur in wenigen Punkten zur Einigung. So will die Airline künftig pro Jahr knapp eine halbe Million Euro mehr für den Erwerb der Bord-Exemplare zahlen. Einen Ausgleich für die Vergangenheit will die Lufthansa aber nicht entrichten. Daher nun die Klage-Ausarbeitung, die Steingart in Auftrag gegeben hat.



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() 15.02.2016


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