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Condé Nast kündigt Online-Bezahlschranke für alle US-Titel an

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Condé Nast will in den USA bis zum Jahresende Pay-Walls für sein gesamtes Online-Portfolio hochziehen. Die Verlagstitel 'The New Yorker', 'Vanity Fair' und 'Wired' verfügen bereits über ein Bezahlmodell: Nutzer werden zur Kasse gebeten, nachdem sie pro Monat vier Online-Artikel frei zugänglich geöffnet haben (Metered Modell). Hinzu kommen nun 'Vogue', 'Glamour', 'GQ' und 'Bon Appétit'.

Condé Nast will sich damit unabhängiger von den mittlerweile rückläufigen Werbeerlösen machen. Dem Medienhaus kommt zugute, dass immer mehr Verlage Paid Content für ihre Digialangebote einführen. 2018 steuerte Werbung 70 Prozent zum Gesamtumsatz von Condé Nast bei. Bis 2022 soll der Anteil auf 50 Prozent sinken.

'The New Yorker' hat sein Bezahlmodell Ende 2014 eingeführt. Im Vorjahr spülten die Digitalabos 115 Millionen Dollar in die Kassen des Magazins – was ein Plus von fast 70 Prozent im Vergleich zu 2015 bedeutet.

'Wired' hat seine Bezahlschranke im Februar 2018 hochgezogen, 'Vanity Fair' folgte im April desselben Jahres. 'Wired' hat nach eigenen Angaben 900.000 Digitalabonnenten, 'Vanity Fair' kommt auf 1,2 Millionen.



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() 24.01.2019


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