BVDA zeichnet Anzeigenblattverlage aus

BVDA-Präsident Alexander Lenders
Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) vergab zu Beginn seiner Frühjahrstagung am 23. April in Berlin den neu gestalteten Verbandspreis 'Durchblick'. Ausgezeichnet wurden drei Gewinner in den Kategorien 'Beste journalistische Einzelleistung - Jahresschwerpunkt Pflege', 'Innovation – die beste Idee des Jahres' sowie 'Leser- und Verbrauchernähe'. Zudem würdigte der BVDA sieben Anzeigenblattverlage mit einem Sonderpreis.
Den Preis in der Kategorie 'Beste journalistische Einzelleistung' hielt Helke Floeckner vom 'Allgemeinen Anzeiger' in Erfurt für ihren Beitrag 'Gemeinsam auf dem letzten Weg'. Als 'beste Innovation des Jahres' zeichnete der BVDA die crossmediale Veröffentlichung 'Der Aachener Weihnachtsmarkt – zum 42. Mal neu erfunden' aus. Herausgeber ist der Super Sonntag Verlag in Aachen. Preisträger in der Kategorie 'Leser- und Verbrauchernähe' ist der WochenKurier Verlag in Dresden. Er erhält die Auszeichnung für die Aktion 'Dresdner des Jahres'.
BVDA-Präsident Alexander Lenders und Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers begrüßten mehr als 200 Gäste zum Event in der Berliner Arminuismarkthalle. "Wir sind stolz darauf, heute die beeindruckende journalistische Qualität und Vielfalt der Anzeigenblätter auszeichnen zu können", sagte Lenders.
Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Helmut Heinen, sprach in seiner Eröffnungsrede über die Besonderheiten von Zeitungen und Anzeigenblättern, die "mit ihren jeweiligen Funktionen und Stärken aus der Sicht des Leserpublikums wie der Werbewirtschaft als einander ergänzende Medien wahrgenommen werden". Er verwies auf einen seit Jahrzehnten stabilen Befund des Instituts für Demoskopie Allensbach, wonach Werbung in der Zeitung gewünschter Lesestoff sei, gleich nach dem Lokalteil und der Innen- und Außenpolitik. Dies gelte für Anzeigenblätter mindestens in gleicher Weise. "Für Anzeigenblätter ist Werbung das Lebenselixier, aber sie sind dank ihrer hohen Präsenz mehr als Werbung, sie sind kompetent im Sublokalen und dadurch besonders nah an den Menschen", betonte Heinen.
(vs) 24.04.2015

