FAZ schreibt wieder schwarze Zahlen

Thomas Lindner, Vorsitzender der FAZ-Geschäftsführung
Die FAZ-Verlagsgruppe schreibt nach Jahren des Verlusts wieder schwarze Zahlen. Für 2015 weist das Medienhaus einen Gewinn aus. Das Ergebnis vor Steuern wird voraussichtlich bei mehr als 13 Millionen Euro liegen. Die Geschäftsführung will die Bilanz der Gesellschafterversammlung im Sommer 2016 vorlegen. "Im laufenden Geschäftsjahr wird sich die Erholung der Verlagsgruppe fortsetzen", kündigt der Vorsitzende der FAZ-Geschäftsführung, Thomas Lindner, an.
Zum besser als erwartet ausgefallenen Ergebnis im Jahr 2015 tragen vornehmlich gesunkene Kosten bei sowie die Erlöse aus dem Anzeigenbereich und dem Vertriebsmarkt. Zudem habe sich die Reduzierung nicht bezahlten Auflagenbestandteile von FAZ und 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' (FAS) ausgezahlt.
Die digitalen Produkte tragen bereits einen relevanten Teil zum Umsatz und Ergebnis des Verlags bei: Das E-Paper von FAZ und FAS hat inzwischen mehr als 56.000 Leser. Und die neue digitale Zeitung 'FAZ plus' haben rund 3.000 Leser abonniert.
Außerdem gibt es in den Aufsichtsgremien der 'Frankfurter Allgemeinen' personelle Veränderungen: Die Hamburger Verlegerin Katarzyna Mol-Wolf wurde in den Aufsichtsrat der FAZ GmbH gewählt, und Marija Korsch, ehemalige Partnerin des Bankhauses Metzler, wurde in das Kuratorium der Fazit-Stiftung gemeinnützige Verlagsgesellschaft mbH berufen.
(mm) 02.03.2016

