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Grosso-Präsident Frank Nolte: "Presse ist unteilbar"

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Frank Nolte
Frank Nolte

Die kommenden Verhandlungen zwischen dem Bundesverband Presse-Grosso und den Verlagen über die zukünftige Gestaltung der Konditionen werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus. Zwar gelten die aktuellen Vereinbarungen noch bis 2018, doch werden die eigentlichen Verhandlungen wohl bereits im Laufe des Jahres 2017 beginnen, wie zu hören ist.

In einem Gespräch mit 'new business'-Schwestermagazin 'DNV' betont Grosso-Präsident Frank Nolte: "Wir haben immer wieder unter Beweis gestellt, dass wir über unseren Verband in der Lage sind, die Systematik der Handelsspannen-Tabellen flexibel und zukunftsorientiert an die Erfordernisse anzupassen und zu modernisieren. Damit schaffen wir die Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Die bestehenden Handelsspannen-Tabellen sind bereits sehr feingliedrig. Die Markenartikel, wie Herr Welte sagt, oder die TOP 100, wie sie Herr Bertram nennt, kommen schon in der bestehenden Tabellenstruktur in den Genuss deutlich niedrigerer Handelsspannen als umsatzschwächere Titel. Wichtig ist aus unserer Sicht, dass der freie Marktzugang auch zukünftig erhalten bleibt. Zugleich muss vermieden werden, dass einzelne Marktteilnehmer das System über Gebühr ausnutzen."

Angesprochen auf die Position Weltes, der eine künftige stärkere Beteiligung der Tageszeitungsverlage an dem Systemkosten fordert, erklärt Nolte, dass für ihn nach wie vor der Grundsatz gelte "Presse ist unteilbar".

Mehr unter dnv-online.net.




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(mm) 29.06.2016


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