ORF verzichtet auf neuen Digitalradio-Standard

Der österreichische ORF wird sich nicht am neuen Digitalradio-Standard DAB+ beteiligen. Der öffentlich-rechtliche Sender will stattdessen weiterhin auf die analogen UKW-Übertragung setzen. "Für uns ist die Entscheidung gefallen", sagt Wrabetz. Der Beschluss sei vor wenigen Tagen in der ORF-Geschäftsführung erfolgt. Die Absage gelte auch für den Fall, dass die ORF-Sendetocher ORS sich 2017 bei der Ausschreibung von DAB+ bewirbt, so Wrabetz. Es gebe derzeit keine sinnvollen Rahmenbedingungen. Er begründete die Entscheidung mit dem mangelnden Erfolg von DAB+ in anderen europäischen Ländern. UKW (Ultrakurzwelle) hingegen sei der erfolgreichste Radio-Standard.
(vs) 09.11.2016

