ANZEIGE

Suchen

Hamburger Medien-Unternehmen sind in 2017 sichere Beschäftigungshäfen

%%%Hamburger Medien-Unternehmen sind in 2017 sichere Beschäftigungshäfen%%%


Positives Stimmungsbild für 2017: Hamburger Medienunternehmen wollen Beschäftigung ausbauen

Gute Nachrichten für Hamburgs Medienbeschäftigte: Die Arbeitgeber der Branche prognostizieren für 2017 einen Anstieg ihrer Arbeitnehmerzahlen.

In fast zehnjähriger Tradition veröffentlicht das 'Hamburger Abendblatt' (Funke Mediengruppe) in der Printausgabe vom 28.12.2016 sein Ranking der 200 größten Arbeitgeber Hamburgs. Branchenübergreifend werden in der Hansestadt ansässige Unternehmen zu ihren Beschäftigten-Zahlen in der Region, deutschland- sowie weltweit befragt. So entsteht neben einer Übersicht über die Top 200 Arbeitgeber der Region auch ein umfassendes Stimmungsbild hinsichtlich der Beschäftigten-Prognose für 2017.

Während die Erwerbslosen-Statistik für Hamburg in 2016 auf unter 70.000 fiel, war die Anzahl der Arbeitsplätze in den Branchen Medien, Banken und Versicherungen rückläufig. Im Hinblick auf das kommende Jahr 2017 sprechen sich 166 der 200 befragten Arbeitgeber für einen Anstieg der Beschäftigten-Zahlen in ihrem Unternehmen aus. Unter den insgesamt 18 Medienvertretern zeichnet sich ebenfalls ein aufgehelltes Stimmungsbild: Acht Firmen wollen ihre Belegschaft weiter ausbauen, darunter auch die Werber von Jung von Matt (Platz 128 mit 538 Beschäftigten), Scholz & Friends (Platz 160 mit 400 Beschäftigten) oder der Thjnk AG (Platz 192 mit 267 Beschäftigten) sowie Deutschlands führender Bahnhofsbuchhändler, die Valora Holding (Platz 158 mit ca. 400 Beschäftigten). Weitere sieben Medien-Unternehmen, unter anderem die Bauer Media Group (Platz 56 mit ca. 1.500 Beschäftigten), Stage Entertainment GmbH (Platz 76 mit 1.088 Beschäftigten) oder die Scholz & Friends Group (Platz 160 mit 400 Beschäftigten) planen ihr Beschäftigungsniveau zumindest konstant zu belassen. Nur der Norddeutsche Rundfunk, zugleich auch größter Arbeitgeber der Branche (Platz 24 im Ranking), plant eine Reduzierung der Belegschaft von derzeit 2.719 Festangestellten (ohne Auszubildende).

Die beiden Verlagshäuser Axel Springer SE (Platz 60 mit 1.370 Beschäftigten) und die Spiegel-Gruppe (Platz 84 mit 967 Beschäftigten) lassen sich in ihrer Personalpolitik nicht in die Karten schauen und gaben für 2017 keine Prognose ab. Die Spiegel-Gruppe hat 2016 einen Stellen-Abbau angekündigt, der sowohl über Out-Sourcing-Maßnahmen als auch über Abfindungen bzw. betriebsbedingte Kündigungen erfolgen soll.

Das jeweils zum Jahresende hin veröffentlichte Ranking gilt als guter Stimmungsindikator, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Neben dem herausgebenden Verlag des 'Hamburger Abendblattes', der Funke Mediengruppe (Beschäftigte 2015: 333), fehlen nicht unwesentliche Branchen-Player wie Gruner + Jahr (2.930 Beschäftigte in 2014) samt deren Vertriebstochter DPV, die Ganske-Gruppe (1.500 Beschäftigte insgesamt), Goodgames Studios (ca. 800-1.200 Beschäftigte insgesamt), OMD (über 800 Beschäftigte deutschlandweit), Bigpoint GmbH (ca. 450 Beschäftigte in Hamburg), die FischerAppelt-Gruppe (395 Beschäftigte insgesamt), Gamigo AG (300 Beschäftigte insgesamt), die Weischer Mediengruppe (270 Beschäftigte insgesamt), die Zeit Verlagsgruppe (gut 500 Beschäftigte in Hamburg) und die Werbeagentur Philipp und Keuntje GmbH (185 Beschäftigte insgesamt).



zurück

(to) 28.12.2016


Druckansicht