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GfK-Bilanz 2016 unter Vorjahr

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Das Geschäftsjahr 2016 hat das Marktforschungsunternehmen GfK, Nürnberg, unter dem Vorjahr abgeschlossen. Sowohl der Umsatz als auch das angepasste operative Ergebnis gingen zurück. Wechselkurseffekte verstärkten diese Entwicklung. Der Sektor Consumer Choices ist in 2016 organisch um 4,1 Prozent gewachsen. Belastend wirkten jedoch die Verzögerungen in Großprojekten im Audience Measurement Bereich und Portfoliobereinigungen. Der Sektor Consumer Experiences lag organisch um 6,3 Prozent unter dem Vorjahr. Das Wachstum durch strategische Zukäufe wurde durch negative Wechselkurseffekte kompensiert. Das angepasste operative Ergebnis lag mit rund 154 Millionen Euro um rund 34 Millionen Euro unter dem Vorjahr. Die Marge lag mit 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 12,2 Prozent.

"2016 war ein schwieriges Jahr für uns. Wir haben im Ad-Hoc-Geschäft Umsatzrückgänge zu verzeichnen und sind dabei, wichtige Großprojekte im Medienbereich neu auszurichten, um sie langfristig zum Erfolg zu führen", so Gerhard Hausruckinger, Vorstandssprecher der GfK SE. Gleichzeitig haben wir uns durch gezielte Zukäufe im digitalen Bereich verstärkt und weniger zukunftsträchtige Aktivitäten reduziert. Unsere Margenziele haben wir deshalb nicht erreicht."

Ende 2016 hatte der US-Finanzinvestor KKR seinen Einstieg bei dem kriselnden Marktforschungsunternehmen GfK angekündigt. Die Annahmefrist für das Aktienvolumen von 18,54 Prozent läuft bis zum 10. Februar.



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(vs) 31.01.2017


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