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Studie: Zeitungen verhelfen Werbung zu größerer Aufmerksamkeit

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Die Studie “Zeitungsqualität 2017“ zeigt unter anderem, wie viele Personen Werbung in den einzelnen Formen vermissen würden (Foto: ZMG)

Zeitungen erreichen nach wie vor hohe Reichweiten und genießen großes Vertrauen bei ihren Lesern. Von ihrem positiven Image profitieren auch Werbeanzeigen und beigelegte Prospekte. Zu diesem Ergebnis ist die Zeitungsmarketing Gesellschaft (ZMG), Frankfurt am Main, in ihrer Studie ‘Zeitungsqualitäten 2017‘ gekommen. Die Nutzungsdaten sind demnach bei jungen und älteren Nutzern nahezu identisch: 78 Prozent der Gesamtbevölkerung und 75 Prozent der 14- bis 29-Jährigen lesen eine gedruckte oder digitale Zeitung. Die durchschnittliche Lesezeit beträgt dabei täglich 40 Minuten.

Die Studie der ZMG, Gattungsvermarkter und Marketingdienstleister der Zeitungen, belegt die besondere Stärke der Zeitungen im regionalen Journalismus. Für 64 Prozent der Befragten sind sie unverzichtbar für die Berichterstattung vor Ort und ein regionaler Akteur, der mehr Vertrauen genießt als alle anderen Medien.

Nicht nur die Zeitungen selbst, auch Zeitungswerbung genießt großes Vertrauen. 81 Prozent der Befragten sagen, Anzeigen in der Zeitung sind glaubwürdig und zuverlässig. Das vertrauenswürdige Umfeld färbt auch auf die Werbungtreibenden selbst ab: 81 Prozent empfinden Geschäfte, die in der Zeitung werben, als seriös.

Werbung und Beilagen in der Zeitung haben laut den Studienautoren einen größeren Nutzwert für die Verbraucher als andere Werbeformen. 74 Prozent heben Prospekte aus der Zeitung auf oder nehmen sie direkt zum Einkauf mit. Für 42 Prozent ist die Tageszeitung die wichtigste Informationsquelle für Angebote der Geschäfte.

Weitere Ergebnisse: Mit einer durchschnittlichen Betrachtungsdauer von sieben Sekunden und einem Betrachteranteil von 90 Prozent werden Zeitungsanzeigen intensiver wahrgenommen als andere Werbeformen. Die hohe Anzeigenbeachtung gilt auch für die ePaper der Zeitungen. Die Studie der ZMG basiert auf 756 telefonische Befragungen und wurde im Dezember 2016 durchgeführt.




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(mak) 14.03.2017


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