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IVW-Bilanz: 'Stern' reduziert Bordauflage, Neuling 'Frankfurter Allgemeine Woche' verkauft knapp 49.000 Exemplare

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In der IVW-Auflagenbilanz für das 1. Quartal 2017 setzt sich der Abwärtstrend der aktuellen Wochenmagazine 'Stern, 'Spiegel' und 'Focus' zwar fort - allerdings mit unterschiedlicher Dynamik und einigen Lichtblicken. Auf den ersten Blick verliert Gruner + Jahrs Flaggschiff 'Stern' recht drastisch. Er büßt im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum insgesamt 17,2 Prozent ein und liegt nun bei durchschnittlich 595.729 Exemplaren. Allerdings hat der Hamburger Verlag die weichen Auflagenanteile wie z.B. Bordexemplare (minus 50,7 Prozent) deutlich abgebaut. Bei Abo und Einzelverkauf betragen die Einbußen 9,4 Prozent bzw. 6,5 Prozent.

Der 'Spiegel' verliert im Vorjahresvergleich nur 2,8 Prozent seiner verkauften Auflage und kommt nun im Schnitt auf 771.066 Exemplare. Dabei bleiben die Abos immerhin stabil (plus 0,1 Prozent), während der EV um 7,6 Prozent schrumpft. Burdas 'Focus' (456.020 Exemplare) büßt insgesamt 3,8 Prozent ein - mit einem Plus bei den Abonnements (2,2 Prozent) und einem Minus (10,5 Prozent) im Einzelverkauf.

Unterdessen kann sich die Hamburger Wochenzeitung 'Die Zeit' knapp über der 500.000er Auflagenmarke halten. Der Auflagenverlust beträgt hier nur 0,5 Prozent, allerdings sinken Abos (minus 1,3 Prozent) und Einzelverkäufe (minus 8,7 Prozent) stärker. Dafür verzeichnet das Blatt mehr Bordexemplare und sonstige Verkäufe. Durchschnittlicher Gesamtverkauf: 504.420 Exemplare. Neu in der IVW ist der FAZ-Ableger 'Frankfurter Allgemeine Woche', der insgesamt einen Durchschnittsverkauf von 48.934 Exemplaren erzielt. Davon sind 11.900 Abos, 7.080 werden am Kiosk abgesetzt. Die Zahl der Bordexemplare liegt bei 17.273.



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(vs) 24.04.2017


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