MDR präsentiert 'Mitteldeutsche Markenstudie'

(Quelle: Mitteldeutsche Markenstudie, MDRW und IMK)
Regionalität geht vor Bio, Netto und Kaufland sind beliebter als Aldi und Lidl - das und andere Informationen über Kaufgewohnheiten und Markenvorlieben mitteldeutscher Konsumenten ermittelte die Mitteldeutsche Rundfunk Werbung GmbH (MDRW) und das Institut IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung im Frühsommer in einer repräsentativen Befragung von jeweils rund 1.500 Verbraucherinnen und Verbraucher in Mitteldeutschland sowie 1.500 in den übrigen 13 Bundesländern.
Der Studie zufolge kaufen die Verbraucher in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am liebsten bei Kaufland und Netto ein - gesamtdeutsch führen Aldi und Lidl das Feld an. Auch bei der Kaufentscheidung für ein bestimmtes Produkt spielen andere Kriterien eine Rolle: "So ist es für die Verbraucher in Mitteldeutschland im Vergleich zum gesamtdeutschen Durchschnitt wichtiger, dass ein Produkt aus der Region stammt. Bei biologischer Erzeugung verhält sich dies genau umgekehrt", erläutert Sören Schiller, Studienleiter beim IMK. "Allerdings steigt auch in Mitteldeutschland die Bedeutung von Bio, je hochpreisiger ein Markt ist. Verbraucher, die z.B. bei Rewe einkaufen, legen mehr Wert auf Bio."
Auch die Markenbekanntheit und -Verwendung wurde abgefragt: Rotkäppchen-Sekt ist und bleibt die bekannteste Marke aus Mitteldeutschland. Bei der Verwendung in den vergangenen vier Wochen erzielt Rotkäppchen mit 50 Prozent in Mitteldeutschland und 32 Prozent in Gesamtdeutschland ebenfalls hohe Zustimmungswerte. Auch Radeberger Bier und Bautz‘ner Senf finden sowohl in Mitteldeutschland als auch in Gesamtdeutschland den Weg in die Einkaufskörbe. Insgesamt wurden rund 60 mitteldeutsche Marken in unterschiedlichen Produktsegmenten mit jeweils einer renommierten nationalen Marke verglichen.
"Die Studie ist ein echtes Pfund. Fakten statt Bauchgefühl. Wir liefern den Unternehmen tiefe Erkenntnisse zu Bekanntheit, Verwendung und Image der Marken, die bis in den 3er Postleitzahlenbereich ausgeleuchtet werden können. Das gab es so noch nie“, so Reinhard Hild, Studienverantwortlicher und Verkaufschef der MDRW. Die vollständigen Daten der Erhebung können unter www.mdr-werbung.de bezogen werden.
(is) 31.08.2017

