Sichtbarkeit von Display-Werbung: Keine Verbesserung in Sicht

Das Werbemittel Sitebar kann, was Sichtbarkeit betrifft, am stärksten Überzeugen (Grafik: Meetrics)
Bei der Sichtbarkeitsrate von Display-Werbung in Deutschland tut sich wenig: Im dritten Quartal 2018 bleibt die Viewability im deutschen Markt weiter bei 62 Prozent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit nur knapp über dem Durchschnitt (61 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Analyse 'Viewability Benchmarks' des Ad Verification Anbieters Meetrics.
In Frankreich sieht es allerdings noch schlechter aus, dort gehen die Sichtbarkeitsraten der Display Ads um 5 Prozentpunkte auf 58 Prozent zurück. Auch in Italien scheint das Problem deutlich größer als hierzulande zu sein: Die Viewability schrumpft um -4 Prozentpunkte auf 52 Prozent. Lediglich der kleine österreichische Markt überzeugt mit einer Sichtbarkeitsrate von immerhin 72 Prozent.
Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics, sagt: "Natürlich hätten wir uns für das dritte Quartal eine weitere Verbesserung gewünscht, was die Auslieferungsqualität angeht. Gemessen an den technischen Möglichkeiten ist es nach wie vor nicht zufriedenstellend, dass im deutschen Markt 38 Prozent der Display-Werbung nicht sichtbar angezeigt werden. Dennoch ist eine Viewability von 62 Prozent gerade im internationalen Vergleich guter Durchschnitt, auf dem man in Zukunft aufbauen kann."
Nach einem zwischenzeitlichen Tief im zweiten Quartal 2018 steigen die Sichtbarkeitswerte für Video Ads auf dem deutschen Onlinewerbemarkt im dritten Quartal 2018 um 11 Prozentpunkte auf 74 Prozent. Durch diesen starken Aufwärtstrend liegt der deutsche Onlinewerbemarkt bei den Sichtbarkeitswerten für Video Ads deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 54 Prozent.
(mm) 25.10.2018

