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Ad Alliance: Nachfrage nach journalistischen Print-Angeboten steigt

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In der Corona-Krise wächst der Bedarf nach seriösem Print-Journalismus (Foto: Ad Alliance)

Nachdem das Vermarktungsbündnis Ad Alliance, Köln, kürzlich Erkenntnisse über das Mediennutzungs-, Freizeit- und Konsumverhalten in der aktuellen Situation veröffentlichte (hier lesen Sie mehr), legt die neue Studie "Journalistische Medien und die Corona-Pandemie" vor allem einen verschärften Blick auf die Einstellung und Nutzung von Printtiteln. Für die Untersuchung wurden in der Zeit vom 25. bis 29. März 2020 insgesamt rund 1.540 Erwachsene ab 16 Jahre befragt.

Demnach zeigen sich 93 Prozent der Befragten trotz Krise optimistisch und sind überzeugt, dass Deutschland die Herausforderung meistern wird. Diesen Optimismus und diese Sicherheit ziehen sie aus ihrer Informiertheit (83 %). Bei ihren Informationsquellen setzen sie auf Glaubwürdigkeit (87 %) und seriösen Journalismus (90 %).

Nach Angaben der Studienautoren überzeugen etablierte Nachrichtenmarken wie der 'Spiegel' mit ihrer professionellen Berichterstattung (85 %) und durch ihre Inhalte, die von Experten recherchiert und professionell aufbereitet werden (80 %). Diese journalistischen Angebote sorgen für einen Überblick (74 %), für Orientierung (66 %) oder auch einen neuen Blickwinkel (65 %).

Ein Viertel (26%) der 'Spiegel'-Leser geben an, das Nachrichtenmagazin häufiger als sonst zu lesen. Ebenso wurden die Magazine 'Stern' (23%), 'Geo' (19%) und 'Capital' (21%) innerhalb der letzten vier Wochen häufiger konsumiert, teilt die Ad Alliance mit.

Während vor allem Männer in diesen Tagen noch verstärkter zu ihren bevorzugten Titeln greifen, informieren sich Frauen neben ihren Stammtiteln ungewöhnlich stark über aktuelle Titel, wie dem 'Spiegel' (30 %) und den 'Stern' (10 %).

Neben des Informationsbedarfs lässt auch der Wunsch nach einem Ausgleich zum allgegenwärtigen Pandemie-Thema die Deutschen zur Zeitschrift greifen. Printprodukte werden genutzt, um sich ein Stück Normalität zu erhalten oder wieder "zurückzuholen" und um sich mit schönen, positiven oder unterhaltenden Themen zu beschäftigen. So sagen 85 Prozent der Befragten, dass sie sich beim Zeitschriftenlesen entspannen und den Moment genießen.



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(mak) 14.04.2020


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