ProSieben setzt künftig noch stärker auf Eigenproduktionen

Bei der erstmals digital durchgeführten Programmpräsentation von Seven One Media kündigte ProSieben-Chef Daniel Rosemann mehr Eigenproduktionen und weniger Fiction aus den USA für den Münchner Privatsender an.
"Wir haben in den vergangenen Monaten den Anteil an Eigenproduktionen erhöht. Und dabei neue Marken geschaffen: Ich nenne nur 'Queen of Drags' und The Masked Singer'. Beide Shows haben sich schon mit Staffel 1 fest bei unseren Zuschauern etabliert. Wir werden unsere Investitionen in die Prime Time weiter erhöhen. Für unsere Zuschauer und unsere Kunden ist das die wertvollste Zeit am Tag", sagt der Senderverantwortliche.
Laut seinen Aussagen soll Hollywood weiterhin ein fester Programmbestandteil bleiben. Allerdings schenken US-Produktionen immer weniger Identifikation. Deshalb will der Sender vermehrt auf Formate mit eigenen Sendergesichtern setzen. Neben bekannten Show-Marken wie 'The Masked Singer' (Herbst 2020), 'The Voice of Germany' (Herbst 2020) und 'Joko & Klaas gegen ProSieben' (Herbst 2020) soll auch der frisch von RTL abgeworbene TV-Journalist Jenke von Wilmsdorff ('Das Jenke Experiment') im Herbst mit einer Sendung auf dem Münchner Kanal starten. Darüber hinaus ist vorgesehen, das 'Duell um die Welt' erstmals live auszustrahlen.
Im Sport-Bereich wird ProSieben die Kooperation mit ProSieben Maxx bei Spielen der American-Football-Profiliga NFL auch in der neuen Saison fortsetzen. Rosemann sagt dazu: "Das Zusammenspiel zwischen ProSieben MAXX und ProSieben ist für beide Sender gewinnbringend. Wir wollen die #ranNFL-Reichweite mit einem geschickten Wechselspiel der beiden Sender weiter steigern." Außerdem kündigte der ProSieben-Chef mehr Spezials zu aktuellen Themen in der Primetime an.
(mak) 16.06.2020

