Neues Layout für Zeitungen der Medienholding Süd
Die Medienholding Süd, ein Tochterverlag der Südwestdeutschen Medienholding aus Stuttgart, führt bei ihren Tageszeitungen ein neues Layout ein. Dabei führt der Verlag eine sogenannte „Layoutharmonisierung“ durch und gleicht das optische Erscheinungsbild der einzelnen Titel stärker aneinander an. Dies soll eine effizientere Produktion ermöglichen, wobei zugleich ein „unverwechselbarer“ Charakter für jede Zeitung erhalten bleiben soll.
Grundlage der Layouts aller Regionalzeitungen wird eine einheitliche Grundschrift. Die Vorlagen für die einzelnen Artikel in den Zeitungen sollen künftig identisch sein, sodass die Inhalte schneller produziert werden können. Ein individueller optischer Auftritt der Zeitungen soll über unterschiedliche Typographien und Überschriften sichergestellt werden.
Durch die Angleichung der Layouts sollen Mehrfachstrukturen abgebaut und technische Standards und Workflows vereinheitlicht werden.
Zum 14. Juli 2021 werden zunächst die Layouts von 'Stuttgarter Zeitung', 'Stuttgarter Nachrichten' und 'Eßlinger Zeitung' angeglichen, zum Jahresende folgen dann die Titel der Verlagsgruppe Hof/Coburg/Suhl/Bayreuth (das 'Freie Wort', die 'Frankenpost', der 'Nordbayrische Kurier' sowie die 'Neue Presse'). 2022 soll dann der 'Schwarzwälder Bote' folgen.
„Vor anderthalb Jahren haben wir im Zuge des Projektes Regionales Medienhaus 1.0 damit begonnen, strukturell, inhaltlich und optisch die Weichen für die Zukunft eines erfolgreichen Medienunternehmens zu stellen“, erklärt Herbert Dachs, Geschäftsführer der Medienholding Süd. „In diesem Zusammenhang konnten wir bis heute mit der Einführung des Reporter-Editor-Prinzips, der Einrichtung des Manteldesks, des kürzlich erfolgten Starts des Regio-Desks und nun der Umstellung auf die harmonisierten Layouts ganz wesentliche Meilensteine erreichen. Mit diesen zu 100 Prozent zueinander passenden Layouts können wir unsere Inhalte ohne zusätzlichen Produktionsaufwand von einem Titel zum anderen transferieren, damit wird auch dieser Vorgang als Teil der gesamten Herstellungsprozesskette deutlich optimiert. Das ist ein Quantensprung.“
Die Angleichung der Layouts wurde konzernintern von der Abteilung „Zentrale Dienste“ unter Leitung von Holger Gayer gesteuert und umgesetzt. Die Konzeption übernahm Artdirector Dirk Steininger in Zusammenarbeit mit der Berliner Designagentur C3. Die technischen Anforderungen verantwortete das Chef-vom-Dienst-Büro.
(wr) 13.07.2021


