Cellular und FFW künftig unter einem Dach

Panos Meyer, seit 2018 Geschäftsführer der Digital-Agentur Cellular, die nun unter FFW Germany formiert – Foto: FFW
Die Digital-Agentur Cellular und die Digital-Agentur-Gruppe FFW gehören seit Oktober 2019 als Agentur-Verbund zusammen. 2017 stieg die Münchner Private Equity Company Findos bei der Digital-Agentur Cellular ein und finanzierte zwei Jahre später den FFW-Kauf. Künftig sind die Tech-Spezialisten sogar unter einem Dach: Ab August 2021 treten Cellular und FFW als einheitliche Marke FFW am deutschsprachigen Markt auf.
Die Cellular GmbH mit Hauptsitz in Hamburg bringt ein rund 120-köpfiges Team mit. Die Agentur wurde 1999 als Innovation Center des Hamburger Medien-Hauses Tomorrow Internet AG gegründet. Seit Dezember 2014 ist Cellular vollständig von ihrer damaligen Muttergesellschaft, Tomorrow Focus AG (Burda-Konzern) in München, gelöst. Cellular wurde als App-Entwickler bekannt. Das Team entwickelt inzwischen Plattformen und Ökosysteme für Auftraggeber wie die Hamburger Hochbahn, Tui Cruises, Budni/Edeka, ZDF und Bitburger. Panos Meyer ist seit August 2018 Geschäftsführer.

Michael Drejer bleibt CEO der FFW Gruppe – Foto: FFW
Die dänische Agentur-Gruppe FFW mit Hauptsitz in Kopenhagen wurde im Jahr 2000 gegründet. Die heutige FFW-Gruppe mit CEO Michael Drejer entstand nach verschiedenen Expansions-Schritten aus einer Fusion von Propeople in Dänemark und Blink Reaction in den USA. Die 23 Standorte befinden sich in den USA, Europa und Vietnam. Das Berliner Team besteht aus 20 Beschäftigten. Hierzulande ist FFW als globale Lead-Agentur für kunden-zentrierte Digital-Plattformen bekannt. Zu ihren Kunden zählen Randstad, Lush und Pfizer.
Durch den jetzigen Zusammenschluss entsteht ein 'Digital-Schwergewicht' mit mehr als 600 Beschäftigten. FFW Germany positioniert sich künftig als erste Adresse für alle Unternehmen, die ambitionierte und skalierfähige Plattformen und Öko-Systeme schaffen wollen.
FFW will die Anzahl der Kunden aus dem Fortune 2000-Ranking innerhalb der nächsten vier Jahre von aktuell 21 auf 100 zu steigern. Die Agentur hat bereits einige der weltgrößten Drupal-CMS-Projekte umgesetzt. Neben der Fähigkeit, globale Digital-Projekte deutscher Konzerne schneller und routinierter zu begleiten, profitieren national tätige Kunden nun von einem größeren Technologie-Portfolio. Sämtliche Bestandskunden behalten ihre bisherigen Ansprechpartner:innen und Teams. Der Zusammenschluss passt zu dem Trend, dass Konzerne die Zahl ihrer Agentur-Partner minimieren, um mit möglichst wenigen Dienstleistern effektiv zusammenzuarbeiten.
Panos Meyer: "Mit der Entscheidung für eine einheitliche Marke vollziehen wir einen weiteren Schritt unseres Zusammenwachsens, mit dem wir im Herbst 2019 begonnen haben. Die Zusammenarbeit von Cellular- und FFW-Teams auf Projektbasis hat in den vergangenen Monaten gezeigt, dass wir Kundenanforderungen besser, flexibler und umfassender erfüllen können." Panos Meyer bleibt Geschäftsführer von FFW in Hamburg. In der Hansestadt stehen rund 120 Beschäftigte auf der FFW-Pa-roll - hinzu kommen noch die 35 Beschäftigten im FFW-Büro in Berlin.
FFW-CEO Michael Drejer: "Ich freue mich sehr darüber, dass wir durch die gemeinsame Marke unsere Präsenz auf dem deutschsprachigen Markt stärken und so besser in der Lage sind, das enorme Marktpotenzial auszuschöpfen. Mit dieser zukunftsfähigen Positionierung können wir große digitale Lösungen für hiesige Unternehmen und auf globaler Ebene aus einer Hand entwickeln und ausrollen."
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(ds) 24.08.2021

