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KI wird vom Experiment zum Essential

GenAI ist den Kinderschuhen entwachsen. Aus Experimenten und Pilotprojekten sind Eckpfeiler der langfristigen Marketingstrategie geworden. Dies ist ein Kernergebnis des State of Marketing & AI Report 2025 von Canva, Sydney. Das australisches Softwareunternehmen hat dafür Morning Consult mit der Befragung von 2.400 Führungskräften in Marketing- und Kreativabteilungen beauftragt. Die Personen sind Entscheidungsträger für den Kauf von Software in ihrer Abteilung oder ihrem Unternehmen. Konkret befragte Canva 500 Führungskräfte in den Vereinigten Staaten, 500 in Australien, 500 im Vereinigten Königreich, 300 in Frankreich, 300 in Deutschland und 300 in Spanien.

Deutschland topp bei KI-Investitionen

In Deutschland glauben 93 Prozent der Marketer, dass KI-Skills in den nächsten zwei bis vier Jahren entscheidend sein werden. Über drei Viertel (76 Prozent) der deutschen Marketer vertrauen bei ihrer Arbeit auf generative KI-Tools, 96 Prozent der Unternehmen haben im vergangenen Jahr ein eigenes Budget für die Unterstützung von KI-Strategien bereitgestellt, 80 Prozent planen, ihre Investitionen in diesem Jahr zu erhöhen – ein höherer Anteil als in jedem anderen befragten Land. Selbst in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gehen 54 Prozent davon aus, dass die KI-Budgets um mindestens 25 Prozent steigen werden.

Foto: Canva

89 Prozent gaben an, dass sie dank GenAI-Tools mehr als vier Stunden pro Woche einsparen, der Spitzenwert im internationalen Vergleich, 15 Prozent sparen mehr als zehn Stunden pro Woche. 77 Prozent der Marketingfachleute weltweit sind der Meinung, dass GenAI die Kreativität ihres Teams steigert, von der Verfeinerung der Markenbotschaft bis zur Beschleunigung der Content-Produktion. Im Jahr 2023 waren es noch 69 Prozent.

Das Vertrauen in KI wächst, aber menschliche Kontrolle bleibt unerlässlich

86 Prozent der Befragten in Deutschland vertrauen den Tools, und 92 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen Richtlinien für den Einsatz von KI verabschiedet hat, um einen sicheren und effektiven Einsatz zu gewährleisten. Dennoch sei die Qualitätskontrolle unverzichtbar: 92 Prozent der befragten Marketer beaufsichtigen KI-generierte Inhalte vollständig bis mäßig. Keiner der Befragten lässt den Output unkontrolliert und überprüft und verfeinert KI-generierte Inhalte weiterhin sorgfältig, um Genauigkeit und Markenausrichtung sicherzustellen.

Foto: Canva

Zu viele Tools, zu wenige Daten?

Während die Akzeptanz hoch ist, bleibt die Umsetzung eine Herausforderung. In einem gesättigten Markt geben 64 Prozent der weltweit Befragten an, dass es zu viele GenAI-Tools gibt. Fachleute in Deutschland scheinen sich etwas besser in der GenAI-Landschaft zurechtzufinden, wobei 58 Prozent von einer "Tool Fatigue" in Bezug auf KI berichten.

"GenAI nicht zu nutzen, um Marketingziele zu erreichen, bedeutet, ins Hintertreffen zu geraten", sagt Zach Kitschke, CMO von Canva. "Um an der Spitze zu bleiben, müssen Marketingverantwortliche ernsthaft in KI als Kernstrategie und nicht als Zusatz investieren und sicherstellen, dass ihre Teams mit der besten Plattform ausgestattet sind, um ihre spezifischen Anforderungen zu erfüllen und ihre Leistung voll auszuschöpfen. Dabei geht es nicht nur um mehr Kreativität, sondern auch um einen messbaren geschäftlichen Nutzen."

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