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Im Zuge der Neuaufstellung streicht Axel Springer 130 Stellen in seiner Holding - Foto: Axel Springer

Axel Springer baut 130 Stellen ab

Bei Axel Springer steht ein weiteres Sparprogramm an: In der Holding des Berliner Medienhauses sollen 130 Stellen abgebaut werden. Das berichten verschiedene Medien wie DPA und SZ. Im Geschäftsbereich, in dem Finanz- und Steuerungsfunktionen angesiedelt sind, seien demnach künftig 250 Mitarbeitende beschäftigt. Von den Stellenstreichungen ausgenommen sind die Redaktionen, da diese nicht zur Holding gehören. Laut den Medienberichten soll diese Maßnahme über ein Freiwilligenprogramm bis Mitte Juli 2025 erfolgen. Zudem würden einige Stellen nicht nachbesetzt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.

Der Stellenabbau soll eine Folge der Auftrennung des Medienkonzerns sein. Im September 2024 hatte das Unternehmen eine neue Struktur angekündigt. Während die Medienmarken bei Springer als familiengeführtes Unternehmen im Besitz von Friede Springer und Dr. Mathias Döpfner verbleiben sollten, wurden die Classifields-Geschäfte in einem eigenständigen Unternehmen mit den Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB) als Mehrheitsaktionäre gebündelt. Der Umbau soll im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden.

Zum Portfolio von Springer gehören künftig die Medienmarken Bild und Welt sowie die Digitalangebote Politico, Business Insider und Morning Brew. Daneben gehören Unternehmen wie die Vergleichsplattform Idealo weiterhin zum Portfolio. Das Digitalgeschäft von KKR und CPPIB umfasst nun etwa die Jobplattform StepStone und die Aviv Group, in der digitale Kleinanzeigengeschäft in den Bereichen Immobilien, Auto und Generalisten gebündelt ist.

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