
Bis Ende 2025 will die Funke Mediengruppe die Produktion ihrer Tageszeitungen zusammenführen – Foto: Funke
Funke zentralisiert Produktion der Regionalzeitungen
Funke treibt den Umbau seines Regionalmediengeschäfts voran: Künftig produziert die Essener Mediengruppe ihre zwölf Tageszeitungen an einem gemeinsamen, virtuellen Desk. Bis Ende 2025 soll diese Stelle die Produktion sämtlicher lokaler, regionaler und überregionaler Printseiten sowie die Produktion der E-Paper-Ausgaben übernehmen.
Zu den Zeitungstiteln gehören etwa die WAZ, das Hamburger Abendblatt und die Berliner Morgenpost. Der neue zentrale Desk soll täglich über 1.000 Seiten produzieren. Nach Funke-Angaben bleibt die inhaltliche Verantwortung weiterhin bei den Titeln und Redaktionen vor Ort.
Mit der neuen Struktur wolle man "die Basis für eine zukunftsfähige und wirtschaftlich tragfähige Printproduktion" schaffen, teilt das Unternehmen mit. Die Trennung von Content-Erstellung und Seitenproduktion schaffe Freiheiten für die digitale Weiterentwicklung in den Redaktionen.
Im Zuge dieser Maßnahme entfallen im Bereich der Produktion rund 70 Stellen. Für einen Teil der betroffenen Mitarbeitenden will man neue Einsatzmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens finden. Für die übrigen Mitarbeitenden arbeite Funke an sozialverträglichen Lösungen, heißt es.
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Marcel Kodura 12.06.2025

