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Funke verkauft Krone-Anteil an Familie Dichand

Bei der Funke Medinegruppe in Essen ist Dauer-Baustelle Kronen Zeitung geschlossen worden, die über diverse Jahre nicht nur für viel Ärger sorgte, sondern auch unternehmerisch keinerlei Freude bereitete. 

Funke verkauft ihren 50-Prozent-Anteil an der österreichischen Boulevard-Marke Kronen Zeitung an die Familie Dichand. Der gehört nicht nur die andere Hälfte der Krone-Anteile, sondern sie saß zudem im Driver-Seat und hatte auch noch Anspruch auf Auszahlung eines Vorab-Gewinns. 

Der Deal soll per Anfang November 2025 abgeschlossen werden und bedarf noch der Zustimmung der Kartell- und Medien-Behörden in der Alpen-Republik. Dann wird die größte österreichische Zeitung wieder allein der Familie Dichand gehören.

Der Gesellschafter Funke, der 1987 bei der von Hans Dichand gegründeten Krone eingestiegen war und lange Jahre ansprechende Gewinne einfahren konnte, musste dem "Treiben" der Dichands nahezu tatenlos zuschauen. Denn die Gründer-Familie hatte sich beim Verkauf diverse Sonderrechte gesichert. Dagegen klagte die Funke Mediengruppe mehrfach und weitgehend erfolglos - zuletzt im Herbst 2024.

 

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