
FAZ: Umsatz 2024 sinkt leicht, Gewinn klettert stark
Die FAZ-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Die Erlöse der F.A.Z. GmbH sind zwar um 3, 4 Prozent auf 216 Millionen Euro gesunken, doch der Gewinn schnellte von 6,5 auf 21 Millionen Euro empor. Dieser deutliche Anstieg ist auf ein höheres Finanz-Ergebnis sowie die Ergebnis-Entwicklung des Beteiligungs-Portfolios zurückzuführen.
Allein in den Jahren 2023 und 2024 kamen hier die F.A.Z. Kaufkompass GmbH in München, die Targecy GmbH in Frankfurt sowie die Squeaker.net GmbH in Köln hinzu. Seit Anfang 2025 zählt auch die Berliner Digitalagentur 3pc GmbH dazu.
Das Frankfurter Medien-Unternehmen kann eine ausgesprochen solide Bilanz vorweisen, die Eigenkapital-Quote liegt bei beachtlichen 46,2 Prozent. Wie in den Vorjahren musste die F.A.Z. GmbH keinerlei Bankkredite in Anspruch nehmen.
Digital-Business wird weiter ausgebaut
Bei der FAZ ist das traditionelle Printgeschäft ebenso rückläufig wie bei vielen anderen Medienhäusern, aber das rasant wachsende Digital-Business gleicht diese Rückgänge mehr als aus. Die verschiedenen Podcasts kommen pro Monat auf drei Millionen Downloads und Streams. Die diversen Newsletter-Angebote bringen es auf 1,4 Millionen Versendungen pro Monat.
Die verkaufte Auflage - FAZ, FAS und FAZ+ - belief sich im Mai 2025 auf 509.800 Exemplare, das sind 2,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zu dieser Gesamtauflage steuern die digitalen Angebote mit 304.500 deutlich mehr als die Hälfte bei.
Für 2025 erwartet die FAZ-Gruppe wieder ein positives Betriebsergebnis und gegenüber 2024 auch noch einen höheren Gewinn vor Steuern.
Das Kapital der F.A,.Z. GmbH befindet sich zu 94 Prozent im Besitz der FAZIT-Stiftung Gemeinnützige Verlagsgesellschaft. Die restlichen sechs Prozent liegen bei der FAZ-Herausgebern.
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Peter Strahlendorf 23.07.2025

