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DEFACTO: Investoren stehen Schlange

Die DEFACTO-Insolvenz, über die new business am 14. Juli 2025 zunächst exklusiv berichtete, war nicht nur für die Agentur-Szene eine große Überraschung, sondern für den gesamten Kommunikationsmarkt. Die CRM-Agentur DEFACTO mit Sitz in Erlangen zählte über viele Jahre zu den soliden und leistungsstarken Adressen im Agentur-Sektor. An dieser Stelle sei auch noch einmal festgehalten, dass die DEFACTO-Töchter nicht von der Insolvenz betroffen sind. Dazu gehört unter anderem die von André Lutz geführte defacto BE/ONE GmbH, die ebenfalls ihren Sitz in Erlangen hat.

Das spürt nun auch der vorläufige Insolvenz-Verwalter Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun. Bei dem haben sich schon viele Interessenten aus dem In- und Ausland gemeldet, die sich an DEFACTO beteiligen  wollen. 

Volker Böhm hat nun einen internationalen Investoren-Prozess gestartet. Der Datenraum für den Einblick in die Geschäftsunterlagen ist für Interessenten geöffnet.

Volker Böhm: "Das große Interesse an einer Übernahme zeigt, dass die Arbeit von DEFACTO weit über die Grenzen Mittelfrankens geschätzt wird und nachgefragt wird. Das Geschäftsmodell von DEFACTO ist grundsätzlich intakt. Das hat sich auch in zahlreichen Gesprächen mit Kunden bestätigt." 

Unmittelbar nach dem Insolvenz-Antrag hatte Volker Böhm Kontakt zu wichtigen Kunden der Agentur aufgenommen. Diese sollen zugesagt haben, DEFACTO bei der Sanierung zu unterstützen und dem Unternehmen die Treue zu halten.

Das trägt zur Werthaltigkeit der Agentur ebenso bei wie die nicht von der Insolvenz betroffenen DEFACTO-Töchter. 

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