
Nach der Übernahme von Paramount durch Skkydance Media stehen offenbar eine hohe Anzahl an Entlassungen im Raum - Foto: Paramount
Paramount Skydance will offenbar massiv Stellen abbauen
Nachdem die Übernahme von Paramount durch Skydance durch US-Behörden genehmigt wurde, ist anscheinend ein großer Personalabbau geplant. Nach Berichten des US-Branchendienstes Variety könnten bis Anfang November 2025 zwischen 2.000 und 3.000 Mitarbeitende ihre Jobs verlieren. Die tatsachliche Zahl stehe jedoch noch nicht fest. Zu den Plänen wollte sich das Unternehmen zunächst nicht äußern.
Nach einem langen Genehmigungsverfahren durch die Federal Communications Commission hatte die US-Produktionsfirma Skydance Media Anfang August 2025 grünes Licht für die Übernahme des Medienkonzerns Paramount bekommen. Der Verkauf war im vergangenen Sommer angekündigt worden. Skydance hatte für den Deal rund acht Milliarden US-Dollar auf den Tisch gelegt.
David Ellison, Chairman und CEO von Paramount Skydance, hatte nach der erlaubten Zusammenführung angekündigt, Kosten in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar einzusparen. Gleichzeitig sollten die Investitionen in Inhalte erhöht werden, insbesondere in Sportübertragungen. So hat sich das Unternehmen die US-Rechte am Kampfsportwettbewerb Ultimate Fighting Championship gesichert, die zuvor beim Disney-Sportsender ESPN lagen.
Zu Paramount gehört neben dem Hollywoodstudio der Streaming-Dienst Paramount+, die FAST-TV-Plattform Pluto TV, das TV-Netzwerk CBS und Kabelsender wie Nickelodeon, MTV und Comedy Central. In Deutschland ist Paramount mit den Free-TV-Sendern MTV, Comedy Central und Nickelodeon sowie der Plattform Paramount+ vertreten. Skydance Media produzierte unter anderem einige Teile der Filmreihen Mission Impossible und Jack Reacher mit Tom Cruise.
Kostenlos versorgt Sie der new-business-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!
Marcel Kodura 26.08.2025

